Die wirklichkeitsleere Welt des Martin Schulz!

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12 Jahre spielte Martin Schulz auf der großen europäischen Bühne - mit einem fürstlichen Jahreseinkommen, und plötzlich - wie "Kai aus der Kiste" - kommt Schulz zurück nach Deutschland und verspürt seine Mission, Bundeskanzler zu werden, weil hier alles -seine Partei und das Land - "den Bach runtergeht"!
Und seit gestern - in der Sendung "Farbe bekennen", weiß ich, dass Martin Schulz der Überzeugung ist, er sei der richtige Trainer für Deutschland, weil er "näher bei den Menschen ist" als die Bundeskanzlerin: Zitat Schulz: "Da habe ich immer einen Vorsprung"!
Martin Schulz ist also nach eigenen Aussagen mit dem Ohr nahe beim Volk! Aber welches "Volk" meint er?, - den Obdachlosen, der im Bochumer Hauptbahnhof sich "wohnlich" eingerichtet hat, oder die Arbeitgeber-Verbände?
Und ich höre seit gestern auch in der ZDF-Sendung "Was nun, Herr Schulz?"- Original-Ton Schulz: "Natürlich bin ich der richtige Kandidat"!
Schulz begnügt sich aber nicht mit Selbstüberschätzungen - er wird auch inhaltlich konkreter als früher: Für die große "soziale Gerechtigkeit" ist wichtig: "Staatliche Investitionen für das Land und für die Wirtschaft sind notwendig." (Die Wirtschaftstheorie von J. M. Keynes (1883-1946) lässt grüßen. Es bleibt lediglich der Staat, um die Krise zu bewältigen, notfalls durch Verschuldung bei der Notenbank, wenn es an Steuereinnahmen mangelt).
Als EU/EURO-Politiker und EU/EURO-Fanatiker möchte Schulz, wenn er Bundeskanzler ist, mit seinem" Freund Macron" aus Frankreich eng zusammen arbeiten, und ihm "entgegen kommen", z. B. mit einer Schaffung eines "Eurozonen-Budgets"!, z. B. für den Fall einer Zusammenlegung bzw. Vergemeinschaftung der französischen und deutschen Arbeitslosenversicherung! Das sagte zwar Schulz gestern nicht so expressis verbis in dem Interview, aber das steckt wohl hinter der Idee des "Eurozonen-Budgets."
Vor der NRW-Wahl sagte Schulz: "Wenn wir NRW gewinnen, kann ich Kanzler werden." Jetzt nach der verlorenen NRW-Wahl möchte ich ihm allerdings empfehlen, an die großen europäischen Opern-Bühnen in Brüssel und Straßburg wieder zurück zu kehren, um dort seine wirklichkeitsleeren europäischen Arien zu singen.
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6 Kommentare
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Brigitte Böhnisch aus Bochum | 16.05.2017 | 13:10  
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Volker Dau aus Bochum | 16.05.2017 | 18:32  
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Harald Martens aus Bochum | 17.05.2017 | 08:15  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 17.05.2017 | 14:32  
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Harald Martens aus Bochum | 17.05.2017 | 14:45  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 19.05.2017 | 12:56  
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