Droht letztlich der Wirtschaftskollaps?

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Wie Frau Metzger von Wordstatt mir zur Veröffentlichung übermittelte:


"Droht letztlich der Wirtschaftskollaps“

Der jüngste Degussa Goldreport setzt sich unter anderem mit der Währungsabwertung in China sowie der Relation von Krisenzeiten und dem Goldpreis auseinander.

Der Renminbi Yuan scheint schon seit einiger Zeit unter Abwertungsdruck gestanden zu haben. Dies zumindest deutet das Abschmelzen der chinesischen Währungsreserven um 8,6%, seit dem Höchststand der Reserven im Juni 2014, an. China hat US-Dollar gegen Renminbi verkauft, um eine Wechselkursabwertung zu verhindern, beziehungsweise abzumildern.


Das Land ist, wie die westlichen Volkswirtschaften auch, Opfer des ungedeckten Papiergeldsystems geworden.

Jenes System lies eine konjunkturelle Scheinblüte entstehen, wodurch nicht nur Spekulation und Blasenbildung gefördert, sondern auch eine das gesamte Wirtschaftsleben bedrohende Überschuldung geschaffen wurde.

Der Boom in China droht in einen Abschwung umzukippen. Dies zu verhindern, reicht eine Wechselkursabwertung nicht mehr aus. Mehr Kredit und Geld müssen injiziert werden – zu immer niedrigeren Zinsen. Kurzfristig mag so der Abschwung verhindert werden, langfristig aber werden die Probleme noch verschärft. Letztlich droht ein kompletter Wirtschaftskollaps.

Damit ist auch klar, dass Gold seine Funktion als Krisenschutz nicht eingebüßt hat – auch wenn dies in der jüngeren Vergangenheit häufig kolportiert wurde.

Tatsächlich sind nicht einmal die Erschütterungen der Jahre 2008/2009 im historischen Vergleich echte „Krisenzeiten“ gewesen.

Die lange Phase relativ hoher Wirtschaftsstabilität und zunehmender Wohlstandsverwöhntheit in den westlichen Volkswirtschaften ließen die Bürger die Geschehnisse der letzten Jahre als "große Krise" wahrnehmen.

Aus historischer Perspektive aber ist die allerorten beklagte "Krise" immer noch als eine Phase der relativen Stabilität anzusehen. Gold ist das ultimative Zahlungsmittel. Es gibt keinerlei Anzeichen, dass das Gold diese Funktion eingebüßt hätte.


„Mehr Geld und künstlich gesenkte Zinsen schaffen keine Prosperität“, stellt der Chefvolkswirt der Degussa, Prof. Thorsten Polleit, in seinem wirtschaftspolitischen Kommentar abschließend fest.


Ein Ausweiten der Geldmenge macht die Volkswirtschaft nicht reicher, sondern sorgt für eine Zwangsumverteilung:

Es stellt einige (wenige) auf Kosten (vieler) anderer besser. Wird die Geldmenge auf dem Kreditweg geschaffen, verursacht das zudem eine Fehlausrichtung der Produktion und leitet einen „Boom-und-Bust“-Zyklus ein.

Er bringt Verschwendung, und nachfolgend steht die Volkswirtschaft schlechter da, als sie dastehen könnte, wenn die Produktion nicht durch die Zinsverzerrungen, für die das Schaffen von Geld per Kredit sorgt, in die Irre geführt worden wäre.
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5 Kommentare
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Volker H. Glücks aus Neukirchen-Vluyn | 17.08.2015 | 20:49  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 17.08.2015 | 21:54  
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Volker Dau aus Bochum | 17.08.2015 | 23:35  
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Wolfgang Demolsky aus Bochum | 18.08.2015 | 15:38  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 18.08.2015 | 23:21  
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