Ein Ende mit Ansagen nach Opel-Aus bei Johnson Controls

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Im März kam es zu einem mehrtägigen Produktionsstopp bei Johnson Controls in Bochum. Nun ist ganz Schluss. Foto: IG Metall

Ein Ende mit Ansage. Der Automobilzulieferer Johnson Controls macht im Frühjahr 2017 sein Bochumer Werk an der Hüttenstraße dicht. Es ist eine Spätfolge der Opel-Werksschließung im Dezember 2014.

Die hiesige Produktion von Sitzen hatte nach Bochumer Opel-Aus bereits deutlich weniger Auftragsvolumen und produzierte nur noch das Gestühl für den aktuellen Ford Fiesta. Der läuft im kommenden Jahr aus, ein Nachfolgegeschäft konnte das Management nicht generieren. Die Schließung betrifft auch die Mitarbeiter des sogenannten “AGL Business“ (Automotive Global Logistics) und des Kundendienstes in Bochum mit etwa 20 Mitarbeitern. Insgesamt sind von der Schließung rund 420 Mitarbeiter betroffen.
Das Management hat hat die Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich aufgenommen. Johnson Controls und der Betriebsrat hatten bereits im Mai 2016 nach einem mehrtägigen Produktionsstopp einen vorsorglichen Sozialplan verhandelt, der nunmehr zur Anwendung kommt.
Laut anderen Medien hat die Belegschaft bereits im März in ihrem vom Betriebsrat ausgearbeiteten Vorschlag unter anderem Abfindungen von durchschnittlich 100.000 Euro und die Bildung einer Transfergesellschaft gefordert.
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2 Kommentare
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Werner Matiebe aus Bochum | 26.08.2016 | 19:41  
13.702
Volker Dau aus Bochum | 27.08.2016 | 21:16  
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