Freie Bürger: Ortstermin bei "Fräulein Coffea"

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Sascha Merz von den Freien Bürgern war schon verwundert, dass beim freitäglichen Ortstermin zum Thema Neugestaltung und Ausbau der Oskar-Hoffmann-Straße keine Vertreter der Wirtschaftsförderung anwesend waren. "Das wäre eine gute Chance gewesen, Flagge zu zeigen, dass man doch serviceorientiert denkt", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Und er bezog sich in seiner Aussage auf die derzeitige schwierige Situation des Cafés "Fräulein Coffea". Tiefbaumamtschef Uwe Seidel (im Bild links mit Sascha Merz) erläuterte den Fortgang der Arbeiten, verwies auch auf die unvermeidlichen Verzögerungen, die durch den Fund eines alten Kellerfundaments bedingt sind, das nirgendwo in den Unterlagen kartiert gewesen sei. Merz erinnerte bei der Gelegenheit noch einmal daran, Geschäftstreibenden, die von Baumassnahmen im Stadtgebiet betroffen sind, unverzüglich Hilfestellungen anzubieten.

Dazu gehöre auch "ein transparentes Vorgehen und Mitteilungen darüber, wie sich eine Massnahme entwickelt, wann zum Beispiel mit Einschränkungen zu rechnen sind, die den Kundenzugang schwächen könnten", so Merz. Nichts sei schlimmer, als dass durch fehlende Sensibilität die Gewerbetreibenden plötzlich und unerwartet in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet seien. "Entschädigungen oder Schadensersatzansprüche sind meistens nur schwer geltend zu machen. Alternativ wäre beispielsweise ein zeitweiliger Verzicht auf die Gebühren für die Aussenbereichsnutzung möglich. Da ist die Verwaltung gefordert, Kreativität zu entwickeln", so der Politiker.
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