Hallo, ihr AfD-Sympathisanten, schaut her: Satirische Ode an die AfD und deren Grundsatzprogramm

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Bochum: Bochum | Endlich wird im Parteienspektrum aufgeräumt, dürfte so mancher frohlocken.

Die jüngsten Wahlen signalisieren: Das Ende der Volksparteien scheint eingeläutet zu sein.

Die Bürger vertrauen zunehmend der Alternative für Deutschland, der aufstrebenden, klare Kante zeigenden Partei, die unser Deutschland in eine blühende Zukunft führen wird.

Beispiel: Die europäische Idee

Zwar haben wir während des Zusammenrückens der europäischen Staaten inzwischen 71 Jahre Frieden, so dass kaum jemand in Deutschland mehr weiß, was Krieg ist, dennoch ist die europäische Idee ein Schmarren.

Deshalb sagt die AfD:

"Wir lehnen die „Vereinigten Staaten von Europa“ ebenso ab wie eine EU als Bundesstaat, aus der kein Austritt mehr möglich ist. Unser Ziel ist ein souveränes Deutschland, das die Freiheit und Sicherheit seiner Bürger garantiert, ihren Wohlstand fördert und seinen Beitrag zu einem friedlichen und prosperierenden Europa leistet.
Sollten sich unsere grundlegenden Reformansätze im bestehenden System der EU nicht verwirklichen lassen, streben wir einen Austritt Deutschlands oder eine demokratische Auflösung der Europäischen Union und die Neugründung
einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft an."


Und der Euro - hat er uns nicht nur Verteuerungen gebracht? Gut, es gibt auch Vorteile, aber sie wiegen die Nachteile nicht auf. Wir wollen schließlich unsere D-Mark zurück. Damals war doch noch alles gut.

Deshalb sagt die AfD:

"Wir fordern, das Experiment EURO geordnet zu beenden. Sollte sich der Bundestag dieser Forderung nicht anschließen, muss über den Verbleib Deutschlands im Währungsverbund eine Volksabstimmung durchgeführt werden."


Beispiel: Nationale Souveränität und Wehrhaftigkeit


Sich im Verteidigungsfall auf europäische Bündnispartner zu verlassen, ist doch in dem krisengeschüttelten Europa viel zu riskant und gefährlich.

Deshalb sagt die AfD:

"Gemeinsame europäische Streitkräfte lehnt die AfD ab und hält an einer umfassend befähigten Bundeswehr als Eckpfeiler deutscher Souveränität fest."

Darüber hinaus muss doch wohl die Wehrhaftigkeit einer Berufsarmee angezweifelt werden. Die Wehrpflicht muss wieder her.

Deshalb sagt die AfD:

"Die Landesverteidigung ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Sie betrifft den Kern staatlicher Existenz und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Daher ist der Auftrag der Bundeswehr Verpflichtung für jeden Staatsbürger. Wir erkennen den Ausnahmefall des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen an, sehen aber den Wehrdienst junger Männer aus allen gesellschaftlichen Schichten in den Streitkräften als Regelfall an."

Gefahren lauern aber auch auf unseren Straßen. Wir müssen wie die Amerikaner gewappnet sein, wenn sich etwa im Dunklen eine fremde Gestalt in unserer Garage aufhält.

Deshalb sagt die AfD:

"Ein liberaler Rechtsstaat muss seinen Bürgern vertrauen. Er muss es nicht nur ertragen können, dass Bürger legal Waffen erwerben und besitzen, sondern muss die Handlungsfreiheit seiner Bürger bewahren und freiheitsbeschränkende Eingriffe minimieren.
Die AfD widersetzt sich jeder Einschränkung von Bürgerrechten durch ein Verschärfen des Waffenrechts. Die Kriminalisierung von Waffenbesitz schreckt Täter nicht ab, sondern macht Opfer wehrloser."


Von allen Seiten wird Deutschland infiltriert. Offene Grenzen in den letzten Jahrzehnten waren wohl ein Fehler. Wir brauchen wieder dichte Grenzen und Grenzkontrollen an den Übergängen.

Deshalb sagt die AfD:

"Die Alternative für Deutschland betrachtet den bloßen Schutz der europäischen Außengrenzen als unzureichend und fordert den Aufbau eines flächendeckenden deutschen Grenzschutzes unter dem Dach der Bundespolizei. An Deutschlands Außengrenzen sollen wieder betriebsbereite
Grenzübergangsstellen bereitstehen, die je nach Gefährdungslage jederzeit in Betrieb genommen werden können.
Zum Schutz der grünen Grenze sollen nach österreichischem Vorbild Bundeswehrangehörige herangezogen werden können, sowie gegebenenfalls Schutzzäune oder ähnliche Barrieren errichtet werden."



Beispiel: Flüchtlingspolitik


Es ist eine Schande, dass so viele Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa und insbesondere Deutschland ums Leben kommen. Es kann nicht angehen, dass vielen wirklich Verfolgten dieser Welt, denen unsere Gesetze Schutz garantieren, weite Wege zugemutet werden, die sie oftmals scheuen.

Deshalb sagt die AfD:

"Die gesamteuropäische Asylpolitik ist wegen des Bruchs des Dublin-Abkommens durch südliche EU-Länder, zuletzt aber auch durch das Verschulden der deutschen Bundesregierung gescheitert. Die AfD setzt sich daher für eine vollständige Schließung der EU-Außengrenzen ein und fordert den aus politischen und anderen Gründen flüchtenden Menschen folgende Option anzubieten:
In der Herkunftsregion von Flüchtlingsbewegungen, wie z.B. Nordafrika, werden Schutz- und Asylzentren in sicheren Staaten eingerichtet. Vorrangiges Ziel ist, solche Aufnahmeeinrichtungen unter UN- oder EU-Mandat zu betreiben.
Anträge auf Schutz sollen danach nur noch dort gestellt und entschieden werden. Antragsteller in Deutschland und Europa sind ausnahmslos zur Rückkehr in diese Zentren zu verpflichten.
Sollten sich solche Aufnahmeeinrichtungen nicht innerhalb überschaubarer Zeit international organisieren lassen, dann wird Deutschland eigenständig in sicheren Staaten geschützte Aufnahmeeinrichtungen nach ortsüblichem Standard und ortsüblicher Grundversorgung einrichten.Dazu müssen Staaten gefunden werden, die vertraglich den Betrieb einer Aufnahmeeinrichtung auf dem Botschaftsgelände oder einer sonstigen Liegenschaft ermöglichen, wie
es dem „australischen Modell“ entspricht. In diesen regionalen Aufnahmeeinrichtungen werden Außenstellen des BAMF sowie der Verwaltungsgerichtsbarkeit angesiedelt, die für die Durchführung des Asyl- und Rechtsmittelverfahrens für Asylsuchende aus der Region die Alleinzuständigkeit erhalten.
Schutzsuchende aus diesen Regionen, die in Deutschland eintreffen und hier ihre Anträge stellen, werden ausnahmslos zur Durchführung des Asylverfahrens zur zuständigen Aufnahmeeinrichtung in der Herkunftsregion begleitet.
Nach Anerkennung eines Schutzgrundes wird ihnen die sichere Reise nach Deutschland ermöglicht."


Beispiel: Umweltpolitik


Der von Menschen verursachte Klimawandel wird zwar von der Mehrheit der Wissenschaftler nicht bestritten, ist in Wirklichkeit aber ein Märchen, vielleicht sogar eine bewusste Lüge.

Deshalb sagt die AfD:

"Die AfD sagt ... „Ja zum Umweltschutz“, macht aber Schluss mit der „Klimaschutzpolitik“ und mit den Plänen zur Dekarbonisierung und „Transformation der Gesellschaft“. Die Wahrnehmung des CO2 nur als Schadstoff werden wir beenden und alle Alleingänge Deutschlands zum Reduzieren der CO2-Emissionen unterlassen. CO2-Emissionen wollen
wir nicht finanziell belasten. Klimaschutz-Organisationen werden nicht mehr unterstützt."


Auch werden die Erneuerbaren Energien überbewertet, während die Kernkraft zu Unrecht verteufelt wird.

Deshalb sagt die AfD:

"Die überhasteten Ausstiegsbeschlüsse aus der Kernkraft von 2002 und 2011 waren sachlich nicht begründet und wirtschaftlich schädlich. Solange die Stromversorgung am Ort und zur Zeit der Nachfrage nicht gesichert ist, setzt sich die AfD dafür ein, eine Laufzeitverlängerung der noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke übergangsweise zu gestatten."


Sämtliche Zitate sind dem Grundsatzprogramm der AfD entnommen.

Und man kann sagen:

Die AfD ist tatsächlich eine Alternative zu den etablierten Parteien. Ein Hoch auf Höcke, Gauland, Storch, Petry ... . Sie werden uns zu neuen Ufern führen.
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54 Kommentare
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Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 08:26  
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Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 08:38  
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Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 09:06  
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Brigitte Böhnisch aus Bochum | 20.09.2016 | 11:38  
2.170
Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 11:42  
1.821
Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 11:50  
1.135
Brigitte Böhnisch aus Bochum | 20.09.2016 | 12:09  
1.135
Brigitte Böhnisch aus Bochum | 20.09.2016 | 12:10  
1.821
Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 12:46  
2.170
Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 12:59  
Jens Steinmann aus Herne | 20.09.2016 | 13:00  
2.170
Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 13:21  
33.819
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 20.09.2016 | 13:48  
1.821
Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 13:49  
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Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 14:10  
13.381
Volker Dau aus Bochum | 20.09.2016 | 14:11  
13.381
Volker Dau aus Bochum | 20.09.2016 | 14:15  
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Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 14:27  
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Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 14:35  
4.640
Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.09.2016 | 14:37  
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Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 14:44  
2.170
Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 14:56  
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Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 14:58  
4.640
Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.09.2016 | 15:07  
2.170
Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 15:17  
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Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 15:22  
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Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 15:29  
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Marion Kamerau aus Bochum | 20.09.2016 | 15:51  
4.640
Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.09.2016 | 15:57  
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 20.09.2016 | 16:17  
4.640
Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.09.2016 | 16:38  
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Harald Martens aus Bochum | 20.09.2016 | 16:47  
4.640
Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.09.2016 | 21:02  
13.381
Volker Dau aus Bochum | 20.09.2016 | 21:06  
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Volker Dau aus Bochum | 20.09.2016 | 21:12  
13.381
Volker Dau aus Bochum | 20.09.2016 | 21:28  
1.392
Martina Janßen aus Hattingen | 20.09.2016 | 22:36  
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Volker Dau aus Bochum | 20.09.2016 | 22:44  
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Martina Janßen aus Hattingen | 20.09.2016 | 23:11  
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Marco-Pinuzu Skembri aus Hattingen | 21.09.2016 | 10:09  
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Volker Dau aus Bochum | 21.09.2016 | 10:20  
Jens Steinmann aus Herne | 21.09.2016 | 11:18  
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 21.09.2016 | 13:06  
4.640
Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 21.09.2016 | 14:04  
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Guido Wüppenhorst aus Hattingen | 21.09.2016 | 17:46  
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 21.09.2016 | 19:40  
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Guido Wüppenhorst aus Hattingen | 21.09.2016 | 19:54  
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Martina Janßen aus Hattingen | 21.09.2016 | 23:31  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 22.09.2016 | 07:22  
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Martina Janßen aus Hattingen | 22.09.2016 | 09:00  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 24.09.2016 | 12:32  
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Volker Dau aus Bochum | 24.09.2016 | 19:03  
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Guido Wüppenhorst aus Hattingen | 24.09.2016 | 19:15  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 25.09.2016 | 00:19  
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