Historiker diskutieren über totalitäre Regime : Podiumsgespräch zur Totalitarismus-Ausstellung in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin

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Berlin- Hohenschönhausen, "Stasi-Knast": Gedenkstein für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in der "DDR" 1945-89. TPD-Foto:Volker Dau
Berlin: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung | Historiker diskutieren über totalitäre Regime Podiumsgespräch zur
Totalitarismus-Ausstellung in der Konrad-Adenauer-Stiftung


Die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur ist
Gegenstand einer Podiumsdiskussion, die am Mittwoch (30.10.) in der Akademie
Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin stattfindet.

Experten aus Deutschland,
Estland, Polen und Tschechien diskutieren dabei über die Aufarbeitung von
Nationalsozialismus und Kommunismus in Deutschland und Mittelosteuropa.

Die Diskussion gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung „Totalitarismus in
Europa. Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus“, die bis zum 7.
November 2013 in der Konrad-Adenauer-Stiftung zu sehen ist.

Sie behandelt erstmals die Verbrechen aller totalitären Regime in vergleichender
Perspektive. Im Mittelpunkt steht dabei die Zahl der Opfer in den von beiden
Diktaturen betroffenen Ländern und wie mit den Verantwortlichen jeweils
umgegangen wurde. Die Ausstellung wurde von der Europäischen Union
finanziert und von der „Plattform des Europäischen Gedenkens und Gewissens“
erarbeitet, einem 2011 gegründeten Zusammenschluss aus Gedenkstätten und
Aufarbeitungseinrichtungen in Europa.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind unter anderem der Direktor der
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, die Direktorin der
„Plattform des Europäischen Gedenkens und Gewissens“, Dr. Neela
Winkelmann-Heyrovská, sowie der stellvertretende Direktor des Museums des
Warschauer Aufstandes, Dr. Pawel Ukielski.

Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter www.kas.de

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin
Datum: 30. Oktober 2013
Uhrzeit: 18:00 – 20:00 Uhr
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