Hol den Oberbürgermeister!

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Bochum: Rathaus | Omid Pouryousefi will seinen Terminkalender von Bürgern mitbestimmen lassen.

„Der Terminkalender eines Oberbürgermeisters ist vielfach fremdbestimmt. Viele Veranstaltungen und Treffen sind Pflichttermine, die aufgrund von Verwaltungsabläufen und notwendiger Repräsentanz in den Kalender kommen. Warum sollen dann nicht auch mal die Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit bekommen, den Terminkalender des Oberbürgermeisters mitzubestimmen?“ fragt der unabhängige Oberbürgermeisterkandidat Omid Pouryousefi. „Ich würde der Bürgerschaft diese Möglichkeit geben. Bürgerinnen und Bürger können dann ihren Oberbürgermeister an einen Ort in Bochum holen und damit den Fokus auf eine Problemlage oder ein Projekt lenken. Was der Oberbürgermeister von Heidelberg kann, sollte ein Bochumer Oberbürgermeister doch auch hinbekommen.“

In Heidelberg hat der Oberbürgermeister für die Terminvergabe durch die Bürgerschaft eine Plattform im Internet eingerichtet (http://holdenoberbuergermeister.de/). Um den Oberbürgermeister zu einem Termin zu holen, müssen drei Schritte durchlaufen werden. Im ersten Schritt können die Bürgerinnen und Bürger mit der Online-Eingabemaske einen entsprechenden Ort vorschlagen. Als zweiter Schritt kann über die eingereichten Ideen, Anliegen und Projekte abgestimmt werden. Der dritte Schritt besteht dann im Besuch des Ortes, der die meisten Stimmen erhalten hat. Einmal wöchentlich werden die Einreicher dieses Vorschlags kontaktiert, um dann den konkreten Termin zu vereinbaren.

„So sieht für mich moderne Bürgerbeteiligung aus“, so Omid Pouryousefi. „Die Bürgerinnen und Bürger können so Probleme auf die Tagesordnung bringen, die ihnen besonders unter den Nägeln brennen. Vor Ort kann man dann über die Dinge diskutieren und ein gemeinsames Vorgehen suchen. Die Bürgerinnen und Bürger sind dann nicht Bittsteller vergangener Zeiten, die untertanengleich in eine Amtsstube kommen müssen, um ihr Anliegen vortragen zu dürfen. Vielmehr bestimmen sie, womit sich der Oberbürgermeister befassen muss. Zuhören, nachfragen, machen – so würde ich das Oberbürgermeisteramt angehen.
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