Jubiläum: 30 Jahre Partnerschaft - Ruhr-Uni und Uni Krakau

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Feierten das Jubiläum 30 Jahre Partnerschaft (v. l.): Prof. Dr. Elmar Weiler, Rektor der RUB, Prof. Dr. Wladyslaw Zuziak, Rektor der Päpstlichen Johannes Paul II. Universität Krakau, Prof. Dr. Wilhelm Damberg, Prodekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der RUB (Foto: RUB-Pressestelle, Marion Nelle)

Mit einem Festakt würdigten die Ruhr-Universität Bochum und die Päpstliche Johannes Paul II. Universität Krakau unlängst ihre 30-jährige Partnerschaft. Ende 1982 schloss die RUB ein Zusatzabkommen zur bereits bestehenden Partnerschaft mit der Jagiellonen Universität Krakau und weitete damit die Kooperation auch auf die damalige Päpstliche Akademie aus.

Ein halbes Jahr nach dem Stichtag - dieser war im November 2012 - feierten beide Partner das Jubiläum nun im Veranstaltungszentrum der RUB. Prof. Wilhelm Damberg, Prodekan der Bochumer Fakultät, und Rektor Prof. Elmar Weiler begrüßten den Rektor der Päpstlichen Universität Krakau, Prof. Wladyslaw Zuziak, in Bochum. Der Gast hielt einen Vortrag über "Irrwege der postmodernen Kultur und Chancen der Kirche".

Enge Partnerschaft - trotz Hindernissen

Seit 1979 ist die Jagiellonen Universität in Krakau Partnerhochschule der RUB. Die polnische Universität gehört mit mehr als 600 Jahren zu den ältesten Universitäten Europas. Nach gut 550 Jahren Theologie an der Jagiellonen Universität hatte die kommunistische polnische Regierung das Fach aus der Universität verbannt. Die Kirche gründete daraufhin - vor allem für das Studium ihrer Priester - die Päpstliche Theologische Akademie, die aber vom polnischen Staat nicht als eine akademische Einrichtung anerkannt wurde.

Auf Initiative ihrer Katholisch-Theologischen Fakultät schloss die RUB am 2.11.1982 das Partnerschaftsabkommen mit der Akademie. Der damalige Bochumer Rektor Prof. Knut Ipsen musste sich dabei auch gegen Widerstände duchsetzen. So widersprach er zum Beispiel Interventionen des polnischen Botschafters in Deutschland, der die Partnerschaft mit der Päpstlichen Akademie ablehnte. Am 10.11.1987 schließlich wurde das zunächst für fünf Jahre geschlossene Abkommen auf unbestimmte Zeit verlängert.
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