Kinderschutzbund nimmt Edathy Spende nicht an

Anzeige
Hut ab vor der Entscheidung des Kinderschutzbundes Niedersachsen, die vom Landgericht Verden verhängte Geldauflage von Herrn Edathy nicht anzunehmen. Ob und inwieweit die Entscheidung des Gerichts, das Kinderpornoverfahren gegen diesen mit Zahlung eines Betrages von Euro 5.000,00 einzustellen, richtig war, vermag ich nicht zu sagen. Richtig finde ich allerdings die Entscheidung des Kinderschutzbundes Niedersachsen, diese Spende nicht anzunehmen.

Ziel und Zweck des Kinderschutzbundes ist es, Kinder und Jugendliche vor Gewalt zu schützen und ihnen zu helfen, wenn sie Gewalt erfahren haben. Insofern würde die Annahme der Spende ein nicht nur falsches, sondern auch ein fatales Signal setzen, indem der Eindruck entstehen könnte, dass es möglich ist, sich von Vergehen gegenüber Kindern freikaufen zu können.

Derzeit wird eine neue Institution / Verein gesucht, der die Spende annimmt.

Fragen

1.
Wie wäre das Verfahren gelaufen, wenn hier Klaus-Peter Müller vor Gericht geständen hätte und nicht ein Herr Edathy

2.
Was wäre, wenn niemand, obwohl Euro 5.000,00 eine Menge Geld sind, diese Spende haben will, würde das Verfahren fortgesetzt?

Traurig ist an sich schon die Tatsache, dass das mediale Interesse, wer innerhalb der SPD Herrn Edathy gewarnt hatte, größer war, als am eigentlichen Verfahren.

7
Diesen Mitgliedern gefällt das:
8 Kommentare
14.435
Volker Dau aus Bochum | 04.03.2015 | 14:05  
4.749
Ronald Frank aus Arnsberg | 04.03.2015 | 14:20  
3.722
Helmut Friedrichs aus Essen-Steele | 04.03.2015 | 15:46  
2.012
Marion Kamerau aus Bochum | 04.03.2015 | 16:36  
34.071
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 04.03.2015 | 19:07  
14.435
Volker Dau aus Bochum | 04.03.2015 | 19:18  
5.550
Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 07.03.2015 | 19:11  
26.378
Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 04.02.2016 | 12:23  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.