Kostenfalle Musikzentrum - FDP und Grüne teilen Einschätzung der Piraten

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TPD-Foto:Volker Dau
Bochum: Rathaus | Kostenfalle Musikzentrum - FDP und Grüne teilen Einschätzung der Piraten

Nun meldet sich auch der KreisVerband Bochum der Bochumer Piraten zu Wort:

Es zeigt sich, dass die Befürchtungen zu recht geäußert wurden. Das riskante Projekt "Musikzentrum" wird zum Fass ohne Boden für die Stadt Bochum. Bereits vor dem Bau ist klar: die Stadt hat nicht das Geld, um dauerhaft die
Betriebskosten aufzubringen. Die ursprünglich angestrebte Betriebskosten-Obergrenze von 650 000 Euro ist voraussichtlich nicht haltbar.

"Jetzt wird allen klar, dass unsere Warnungen schon im März berechtigt waren" , erklärt Monika Pieper, Bochumerin und Landtagsabgeordnete der Piratenpartei. " Das Wahnsinnsprojekt geht den Bach runter, bevor der Bau überhaupt begonnen hat. Unsere Berechnungen waren richtig, Bochum hat nicht das Geld, um die Betriebskosten zu bezahlen. Wir freuen uns, dass auch die FDP auf unseren Kurs einschwenkt - jetzt ist doch wirklich der Zeitpunkt gekommen, endlich die Bürger entscheiden zu lassen und nicht weiter zu versuchen, durch Taktieren in einer Grauzone alles hinbekommen zu wollen."

Die Piraten sind erleichtert, dass mit der FDP und den Grünen inzwischen auch weitere Parteien im Rat ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass sich Bochum mit dem Projekt "Musikzentrum" fatal verhebt. "Politisches Kalkül macht aus einem erhofften Prestigeprojekt eine langfristige finanzielle Überlastung für die Stadt," ergänzt Stephanie Kotalla, Vorstandsmitglied der Bochumer Piraten. Die Piraten fordern daher: Statt Probleme zu verschleiern, sollte die Stadt jetzt die Bochumer Bürger über den Bau oder den Verzicht auf ein finanziell derartig riskantes Projekt entscheiden lassen.
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Jupp Meining aus Bochum | 04.07.2012 | 15:42  
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