Linke Militanz in Geschichte und Gegenwart. Aufklärung gefährdeter Jugendlicher über Linksextremismus und Gewalt !

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Berlin: Gedenkstätte Hohenschönhausen |

Linke Militanz in Geschichte und Gegenwart. -- Aufklärung gefährdeter Jugendlicher über Linksextremismus und Gewalt


Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Das Projekt „Linke Militanz in Geschichte und Gegenwart. Aufklärung gefährdeter Jugendlicher über Linksextremismus und Gewalt“ will im Rahmen der antitotalitären Ausrichtung der Arbeit der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen eine kritische Auseinandersetzung mit linker Militanz und politisch links motivierter Gewaltkriminalität fördern. Damit soll zugleich eine Ausbreitung dieser präventiv eingedämmt werden.

Ziel ist es, gefährdete Jugendliche über die jeweilige Peer -Group auch indirekt durch eine Diskussion im Klassen- bzw. Kursverband zu erreichen. Angestrebt wird eine Stärkung demokratischer Kompetenzen Heranwachsender, die sich mittels Peer -basierter Distanzierung auch auf ihre soziale Umgebung auswirken soll.


Hauptzielgruppe der Aufklärungsarbeit sind Jugendliche, die in Gefahr stehen, sich politisch zu radikalisieren.

Das Angebot versteht sich als außerschulische Ergänzung der Fächer Ethik, Politik und Wirtschaft, Gesellschaftslehre, Gemeinschaftskunde, Sozialkunde, Geschichte und Deutsch. Es richtet sich vor allem an Jugendliche in der gymnasialen und beruflichen Oberstufe sowie in Berufsschulen und anderen Bildungseinrichtungen. Lehrerinnen und Lehrer können mit den Projektmitarbeitern entsprechende Termine vereinbaren.

Handlungskonzept

Das Projekt entwickelt das vom Bundesfamilienministerium 2011-2014 geförderte Modellprojekt "Präventive Seminararbeit mit Jugendlichen gegen Linksextremismus" im Bereich Gewalt-, Radikalisierungs- und Extremismusprävention weiter.

Angeboten werden Seminare, mittels derer Jugendliche zur selbständigen kritischen Auseinandersetzung mit Ideologie und Praxis linker Militanz motiviert werden.

Auf diese Weise sollen Sie gegen demokratiefeindliche linksextreme Handlungskonzepte immunisiert werden. Jugendliche werden dabei über historische Traditionslinien und ideologische Begründungen sowie aktuelle Formen und Konfliktfelder linker Militanz informiert und vor dem Hintergrund rechtsstaatlicher Regeln und demokratischer Werte und Konfliktbearbeitungsweisen zur kritischen Auseinandersetzung angeregt.
Internetauftritte linksradikaler und linksextremer Gruppen sowie Medienberichte werden analysiert, um das Seminarangebot aktuell gestalten zu können.

Die Seminare führen zunächst in den Problembereich Politischer Extremismus ein und zeigen dessen Dimensionen auf: dogmatische Ideologie mit absolutem Wahrheitsanspruch, Feindbildproduktion, Kompromissunfähigkeit und Gewaltbereitschaft. Nutzer können zusätzlich oder separat weitere thematische Module auswählen, die historische oder aktuelle Beispiele behandeln.

Eine Themeneinheit (Modul) nimmt eine Schul-Doppelstunde (90 Minuten) in Anspruch. Die Unterrichtsmaterialien werden überwiegend auf Tablet-PCs für eine Gruppenarbeit zur Verfügung gestellt. Ihre Antworten auf spezifische Fragestellungen an das Material (Selbstdarstellungen linksextremer Gruppierungen, erklärende Sachtexte, Expertenstatements und Zeitzeugenaussagen) präsentieren die Teilnehmenden im letzten Drittel des Seminars.

Das Seminarangebot kann in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen aber auch bundesweit direkt in Bildungseinrichtungen genutzt werden.


Etwa zur Halbzeit des Projekts (2017) ist eine Fachtagung mit Expertinnen und Experten sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geplant, um einen Erfahrungsaustausch über Strategien zur Zurückdrängung linker Militanz zu ermöglichen. Dabei sollen auch Lehrkräfte und Jugendsozialarbeiter für die Problematik "Linke Militanz" sensibilisiert werden.
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