Ministerin Wanka an der hsg in Bochum - Besuch aus Berlin war auf Sommerreise

Anzeige
hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs begrüßt Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (links im Bild) bei der Ankunft vor der Hochschule für Gesundheit. (Foto: hsg)
Bochum: Hochschule für Gesundheit |

Auf ihrer diesjährigen Sommerreise hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, auch die hiesige Hochschule für Gesundheit (hsg) besucht.

hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs, die die Ministerin auf dem Gelände des Gesundheitscampus begrüßte, betonte, dass das Thema der Sommerreise „Zukunft des Lebens im Alter“ auch ein wichtiges Thema für die Hochschule sei.
Ministerin Wanka wies auf den großen Forschungsbedarf im Bereich der Gesundheitswissenschaften und Versorgungsforschung hin. Viele Fragen wie „Warum ist die Lebenserwartung in manchen Ländern höher?“ oder „Wie funktioniert die Gehirnentwicklung im Alter?“ seien noch zu erforschen. Auch die Verbindung dieser Themen mit der Pflege und der Frage, „Wie sieht die Situation in den Pflegeeinrichtungen und sozialen Einrichtungen aus?“ sei notwendig. Wanka: „Wir müssen wissen, was funktioniert und was nicht funktioniert“.

Im weiteren Gespräch fragte Wanka die anwesenden Studierenden, warum sie sich für eine Arbeit mit älteren Menschen entschieden haben. Carolin Schmidt, die im zweiten Semester „Gesundheit und Diversity“ studiert, antwortete: „Alter betrifft jeden, auch mich – irgendwann. Es ist unabdingbar, qualifizierte Pflegekräfte auszubilden und ich freue mich auf die Arbeit mit älteren Menschen“. Die Ministerin setzte hinzu: „Wir müssen dafür werben, dass mehr junge Leute diesen Beruf erlernen und das Studium dazu aufnehmen. Es ist auch ganz wichtig, ältere Menschen aus der Isolation zu holen. So haben wir die Chance, länger aktiv und gesund zu bleiben.“

Im Rahmen ihrer Sommerreise besucht die Bundesforschungsministerin zehn ausgewählte Forschungsstandorte in ganz Deutschland. Ihre Reise führt sie unter anderem nach Köln, Aachen, Stuttgart, Saarbrücken, Dresden und Greifswald.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.