Neuer Besucherrekord in ehemaligem Stasi-Gefängnis --- Mehr als 436.000 Menschen besuchten 2014 Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Anzeige
Den Opfern kommunistischer Gewaltherrschaft 1945-1989.--Gedenkstein im STASI-Knast Hohenschönhausen, der heutigen Gedenkstätte. TPD-Foto:Volker Dau
Berlin: Gedenkstätte |


Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen hat einen neuen Besucherrekord verzeichnet. Über 436.000 Menschen besuchten im Jahr 2014 die ehemalige Untersuchungshaftanstalt des DDR-Staatssicherheitsdienstes. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs von mehr als 50.000 Besuchern oder 13 Prozent.


Seit Gründung der Gedenkstätte vor 20 Jahren sind die Besucherzahlen ununterbrochen angestiegen. Seit 1994 haben
knapp 3,6 Millionen Menschen das einstige Stasi-Gefängnis besichtigt.


Mehr als 375.000 Interessierte nahmen 2014 an einer Führung durch die original erhaltene Haftanstalt teil (2013: 369.000).

Knapp die Hälfte (180.000) waren Jugendliche.

Die meisten Besucher (287.000) kamen im Rahmen einer Gruppenführung, vor allem aus Nordrhein-Westfalen (45.000),

Bayern (42.000) und Baden-Württemberg (35.000).

Aus Berlin (15.400) wurden zehn Prozent mehr Gruppenbesucher als 2013 gezählt.

Aus den neuen Bundesländern kamen 14.400 Gruppenbesucher, ein Anstieg von fünf Prozent (2013: 13.700 Besucher).

Auch die Zahl der ausländischen Gäste stieg 2014 an – um acht Prozent von 74.000 auf 80.000 Personen.


Ausländische Touristen, die die Gedenkstätte einzeln besichtigten, sind noch nicht in dieser Zahl enthalten.


Die meisten internationalen Gruppenbesucher kamen aus Dänemark (16.800),

Norwegen (13.800),

den Niederlanden (10.400)

und Großbritannien (5.700).


Die neue Dauerausstellung der Gedenkstätte stieß ebenfalls auf großes Interesse.


Sie besuchten 2014 insgesamt 61.000 Menschen.

Seit der Eröffnung Anfang Oktober 2013 verzeichnete sie mehr als 80.000 Besucher.

Der Direktor der Gedenkstätte, Hubertus Knabe, sagte zu den neuen Zahlen:

„Die Besucherzahlen zeigen, dass sich nicht weniger, sondern mehr Menschen für die Geschichte der DDR interessieren.


Allerdings steigen damit auch die finanziellen und personellen Anforderungen an die Gedenkstätte. Leider sind die staatlichen Zuwendungen jedoch nicht entsprechend mitgewachsen.“

--
Kommentar: Es ist zu hoffen, dass die Politiker die dringende Notwendigkeit dieses Museums mit seinen Führungen durch Zeitzeugen, zumeist ehemalige Häftlinge, einsehen und die Fördermittel erhöhen!


Gerade für Schüler die viel Zuwenig über die "DDR und das DDR-Regime" wissen sollte das zu jeder Berlin-Reise gehören!

Also her mit den Fördermitteln und Aufnahme in den "Forderungskatalog für geförderte Schul - und Jugendreisen" nach Berlin!
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.