Olaf in der Beek: "Außer Spesen nix gewesen beim Blitzmarathon."

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FDP Bochum sieht sich durch die Ergebnisse in ihrer Kritik an der Aktion bestärkt.

"Die Ergebnisse zeigen es mal wieder: außer Spesen ist beim Blitzmarathon am 21. April wieder mal nicht viel gewesen", stellt Olaf in der Beek, Kreisvorsitzender der FDP Bochum fest. "691 Fahrzeuge wurden in Bochum kontrolliert. Das sind mit deutlichem Abstand so wenige wie noch nie. Dabei sind gerade einmal 52 Verstöße festgestellt worden. Davon waren 49 Geschwindigkeitsverstöße. Für die Aktion mussten von 26 Polizeivollzugsbeamtinnen und –beamten immer noch 206 Dienststunden aufgewandt werden."

Der FDP-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel hatte mit einer Anfrage im Landtag für die Statistik zum Blitzmarathon gesorgt (Landtagsdrucksache 16/12030).

Olaf in der Beek weiter: "Wir fühlen uns in der Kritik an dem Blitzmarathon bestärkt. Auch wenn beim 9. Blitzmarathon in Bochum deutlich weniger Aufwand betrieben wurde als bei den Vorläufern, sind Anzahl von eingesetzten Polizeikräften und aufgewendeten Polizeistunden immer noch im oberen Bereich, wenn man die Ruhr-Kommunen miteinander vergleicht. Diesen Aufwand für eine PR-Aktion des Innenministers kann die sich die Polizei aber gar nicht leisten. Der Personalaufwand ist in originäre Polizeiarbeit viel besser investiert. Der Blick auf die erschreckend hohe Zahl an Überstunden bei den Landesbeamten in Nordrhein-Westfalen macht deutlich, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Jeder eingesetzte Polizist beim Blitzmarathon ist ein Polizist zu viel."

"Wer die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen wirklich nachhaltig verbessern will, verzichtet lieber auf einen vorangekündigten Aktionstag, auf den sich jeder Raser einstellen kann", betont Olaf in der Beek erneut. "Die 'Bleifüße' unter den Autofahrern wird man besser durch unangekündigte Aktionen ermitteln können. Verkehrskontrollen müssen regelmäßig dort durchgeführt werden, wo es einen konkreten Anlass gibt: also an Unfallschwerpunkten, in Wohngebieten, vor Kindergärten und Schulen. Nur wenn sich der Raser nicht sicher sein kann, ob nicht gerade auch heute eine Geschwindigkeitskontrolle stattfindet, wird er seinen Fuß vom Gas nehmen."
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