PIRATEN-Vorsitzender Patrick Schiffer zum Ausgang der Landtagswahl in Schleswig-Holstein

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Piratenlogo (Foto: Piratenpartei)
Berlin: Berlin Hauptbahnhof | Der PIRATEN-Vorsitzender Patrick Schiffer zum Ausgang der Landtagswahl in Schleswig-Holstein ... Die Pressestelle der Bundespartei der Piraten übermittelte diesen Text zum Wahlausgang:

Sie haben gekämpft, um erneut in den Kieler Landtag einzuziehen - die PIRATEN in Schleswig-Holstein. Am Ende hat es leider nicht für mehr als 1,2 Prozent der Stimmen gereicht.

Trotz des Verlusts geben PIRATEN nicht auf und bleiben bei ihren Zielen für eine gerechte, lebens- und liebenswerte Republik.

Kiel. Sie haben gekämpft, um erneut in den Kieler Landtag einzuziehen - die PIRATEN in Schleswig-Holstein. Am Ende hat es leider nicht für mehr als 1,2 Prozent der Stimmen gereicht. Dazu erklärt Patrick Schiffer, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland:

"Ja, wir haben es nicht geschafft, erneut in den Kieler Landtag einzuziehen -- trotz unermüdlichem Engagement und Einsatz unserer Mitglieder vor Ort. Sie haben alles gegeben; dafür danke ich ihnen im Namen der gesamten Partei.

Ebenso möchte ich Patrick Breyer, Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender der PIRATEN im Landtag von Schleswig-Holstein, danken. Er und seine Fraktion haben in der vergangenen Legislaturperiode bürgernahe, innovative und kluge Sachpolitik betrieben - im Sinne der Bürgerinnen und Bürgern im Norden.

Die PIRATEN in Schleswig Holstein sind authentisch, standhaft, haben sich an keiner Stelle vereinnahmen lassen und sie sind sich treu geblieben. Dafür gebührt ihnen allen mein größter Respekt.

Wir PIRATEN sind engagierte Demokraten, die es ernst meinen mit der Demokratie.

Wir kämpfen weiter gegen die zunehmende Politikverdrossenheit, Misswirtschaft und Intransparenz in unserem Land. Wir werden in Schleswig-Holstein außerparlamentarisch präsent sein und ein Stachel im Fleisch derer bleiben, die an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei regieren wollen. Wir geben nicht auf, im Gegenteil: Wir werten das Ergebnis als Auftrag unserer Wählerinnen und Wähler, weiterzumachen.

Wir werden bei der Landtagswahl in NRW und ebenso bei der Bundestagswahl zeigen: Wir haben gelernt und verstanden. Wir entwickeln uns weiter. Es braucht unsere bürgernahen, weitsichtigen und innovativen Ideen in der Politik überall, um etwas zu verändern. Es braucht uns für eine gerechte, lebens- und liebenswerte Republik. Watt mutt, dat mutt!"

Kommentar von Volker Dau:

Haben die Piraten wirklich verstanden und gelernt?

Ich war vor wenigen Jahren einige Stunden auf dem Bundesparteitag der Piraten in Bochum. Da schien diese Partei zunächst in eine blühende Zukunft zu sehen.

Doch nach einigen Stunden kamen mir Zweifel als es immer mehr stundenlange Debatten um Worthülsen gab. Eine zügige Abarbeitung der Anträge war dann nicht mehr möglich.

Auch schien eine Art "Spaltpilz" in der Partei gepflanzt zu sein auf der Suche nach einer "reinen Lehre". Einige Leute verließen ja wohl zwischenzeitlich die Partei und die einstige Themenvielfalt wo ist die geblieben?

Es gefallen mir immer noch einige Dinge wo die Partei zukunftsfähig aufgestellt wäre wie das Gebiet IT-Technik und neue Medien.

Aber muss die Partei auf anderen Gebieten die Etablierten links überholen?

Diese Position ist doch durch Grüne und Linke zur Genüge besetzt!

Der "Markt" ist gesättigt!

Da hat der "Spaltpilz" wohl leider seine Sporen immer weiter verbreitet und gesiegt?

Ich finde eine neue Partei sollte sich durchaus mehrere Richtungsflügel leisten können um eine größere Wählerschaft anzusprechen!

An der "reinen Lehre" sind schon viele Parteien Links und Rechts gescheitert und vegetieren irgendwo zwischen 0,1 und 1% bei den Wahlen herum.

Vielleicht besinnen sich die Piraten ja zu ihren "Gründungsideen" und der dortigen Vielfalt von Themen bevor es zu spät ist?

Ich fände es gut wenn diese Partei mit "Visionen" erhalten bliebe!

Denn das von den Etablierten enttäuschte Wahl-Volk braucht "Visionäre" und Idealisten der Tat !
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Volker Dau aus Bochum | 08.05.2017 | 20:18  
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