Polizeibeamter ahnt "Böses" -- "Instinkt" eines Profis hilft oft weiter....

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"Oskar, der letzte Grüne" gratuliert zum Erfolg! TPD-Foto:Volker Dau
POL-BO: Polizeibeamter ahnt "Böses"
wie die Bochumer Polizeipressestelle soeben meldete erwischte Polizist zwei Einbrecherinnen auf frischer Tat!


Am 9. Januar (Freitag) scheiterten zwei Südost-Europäerinnen bei einem Einbruchsversuch.

Sie hatten gegen 13.30 Uhr die Haustürklingel eines Einfamilienhauses im Stadtteil
Altenbochum betätigt. Sie ahnten nicht, dass sie es kurz darauf mit
einem Polizeibeamten zu tun bekamen.

Dieser hatte - in Abwesenheit seiner Angehörigen - für Ordnung in deren Wohnung gesorgt. Als er zur Haustür eilte, standen ihm zwei augenscheinlich erstaunte Frauen
gegenüber.

Aufgrund seiner polizeilichen Erfahrung ahnte er Böses. Er gab sich nun als Polizeibeamter zu erkennen, forderte die Ausweispapiere und verständigte hinter geschlossener Tür Kollegen zur Unterstützung.

Die zeitgleich einsetzende Flucht der Einbrecherinnen nahm für eine Tatverdächtige kein gutes Ende:


Sie wurde auf der Wittener Straße, in Höhe der Haltestelle Freigrafendamm, trotz Gegenwehr festgehalten und durch die eingesetzten Beamten
festgenommen.

Das Mobiltelefon der Festgenommenen wurde zu Ermittlungszwecken sichergestellt.

Aber nicht nur das: der "Haushüter" fand auf dem Rückweg auch noch den Schraubendreher, der nun auf Spuren untersucht wird. Die Ermittlungen gegen die
Beschuldigte, deren Ausweispapiere gefälscht waren, hat das
Fachkommissariat für Wohnungseinbrüche (KK14) übernommen. Es wird
nunmehr geprüft, ob die Verdächtigen für weitere Straftaten in
Betracht kommt.

Kommentar:
Der Fall bestätigt, die Täter klingeln vor dem "Bruch" um festzustellen, ob Jemand zu Hause ist!
Wer dann (
was eigentlich richtig ist, Fremden nicht aufzumachen) nicht reagiert, sollte im Schlimmsten Fall auf Eindringlinge vorbereitet sein!

Deshalb die Türen und Fenster besonders beobachten und das Telefon griffbereit halten um schnell die 110 wählen zu können.


Es ist schon dreist, das Einbrecherbanden hier jetzt schon mit falschen Papieren ausgestattet ihr Unwesen treiben...

Wann rüstet der Innenminister die Polizeibehörden endlich mit Verstärkungskräften aus, statt seine merkwürdigen vorher angekündigten (!) Gross-Aktionen mit Bindung riesiger Kräfte durchzuführen?

-- Wäre es nicht sinnvoller, natürlich unter Einhaltung des Datenschutzes, wie z.B. in der Schweiz und den Niederlanden gezielt in gefährdeten Bereichen örtlich wechselnd Kennzeichenscanner einzusetzen um festzustellen, ob immer die gleichen Fahrzeuge in Tatortnähe sind?

In der Schweiz werden Kennzeichen-Scanner sehr erfolgreich eingesetzt!

Mir wurde ein Fall zugetragen, wo ein Schweizer Bürger ein Schweizer KFZ-Kennzeichen hatte, welches in der gleichen Buchstaben - und Ziffernfolge auch in einem anderen Land existierte!
Das andere Auto war gestohlen worden, der Scanner konnte die unterschiedlichen Kennzeichenschriften EU-Land/Schweiz nicht unterscheiden!

Bei jedem Grenzübertritt wurde jahrelang an der Grenze Alarm ausgelöst, wenn sich das Fahrzeug der Grenzstation näherte!

Nach weitgehender Einstellung der Kontrollen an der eigentlichen Grenze wurden die Scanner anders verteilt und ständig hatte der mutmaßlich Verdächtige Schweizer Automobilist in einer 30 bis 50 km-Zone in Grenznähe die Fahnder im Nacken, die nach automatisch ausgelöstem Alarm ihn stoppten. Das wurde dann dem Schweizer Staat zu Teuer und er "spendierte" dem Automobilisten ein anderes "Kontrollschild"!
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Gerd Szymny aus Bochum | 13.01.2015 | 02:19  
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