Projekt am Springerplatz erhält ULI Germany Award for Excellence

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Das "Zentralmassiv" beherbergt sowohl vier Wohnungen als auch das Cafe Treibsand. Freitags findet direkt vor der Tür der abendliche Moltkemarkt statt. (Foto: starkarchitekten)
Bochum: Springerplatz |

Das „Zentralmassiv“ in Bochum hat als herausragendes Immobilienprojekt den mit 10.000 Euro dotierten ULI Germany Award for Excellence gewonnen.

Die Revitalisierung des ehemaligen Hochbunkers am Springerplatz wirkte als Katalysator für die Aufwertung und Belebung des öffentlichen Raumes. „Hier wurde mit Herzblut agiert, und zwar sowohl seitens der Stadt, des Besitzers und des Architekten in einer vorbildlichen Zusammenarbeit. Durch die Sanierung des Bunkers mit integrierter kreativer Hochschule und des Platzes unter Einbeziehung der Menschen wurde in Bochum ein Ort der Begegnung und des Wohlbefindens geschaffen, der vorher für das harte Gegenteil stand.“, sagt Stephanie Baden, Mitglied der Jury und Leiterin Marketing & Kommunikation Immobilien der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen.

Projekt soll Bestandshalter umliegender Gebäude motivieren

Dieses Leuchtturmprojekt bringt neues Selbstbewusstsein in das gesamte umliegende Quartier und motiviert die umliegenden Bestandshalter zur Aufwertung ihrer Gebäude. Claudia C. Gotz, Executive Director des ULI Germany, zum Award: „Starke Städte brauchen zukunftsorientierte Immobilienentwicklungen, die nicht nur Flächen an den Markt bringen, sondern darüber hinaus den Standort fördern. Der ULI Germany Award for Excellence identifiziert Immobilienprojekte, die in diesem Sinne neben der baulichen Umsetzung auch einen deutlich erkennbaren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung einer Kommune oder eines Quartiers leisten. Daher werden neben Architektur und Design auch Kriterien wie gesellschaftliche Akzeptanz und Bedarf, Innovation, Zusammenspiel Public-Private, Ökologie als auch finanzielle Machbarkeit in den Fokus gerückt.“

Inspiration für stigmatisierte Quartiere

Mit dem SAE Institut, dem wöchentlichen Markt, einem Trendcafe und Wohnnutzung ist das Ensemble Zentralmassiv-Springerplatz ein urbanes Projekt, das beweist, wie aus einem stigmatisierten Quartier durch Leidenschaft und Überzeugung sowie eine intensive Public-Private-Kooperation eine pulsierende Mitte entstehen kann, heißt es bei der Begründung für die Auszeichnung weiter.
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