Sanierung in Hofstede abgeschlossen - Rechnung kommt!

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Bochum: Hofstede | Nach 38 Jahren wurde mit dem Beschluss der Aufhebung der Satzung für die Sanierung von weiten Teilen des Stadtteils Hofstede ein Schlussstrich gezogen. Verbunden mit der Aufhebung der Satzung sind nun finanzielle Forderungen der Stadt, die auf die Haus- und Grundstückseigentümer zukommen. Rund 1,3 Millionen Euro werden fällig, die sich auf etwa 100 Eigentümer verteilen. Die Verwaltung erklärte dazu, dass den Betroffenen der Umstand bekannt sei, zumal entsprechende Einträge im Grundbuch vorliegen würden. Von daher dürfte es bei den Eigentümern keine Überraschungen hervorrufen. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte sieht das ein wenig anders.

Fakt ist, dass in dem grob beschriebenen Gebiet zwischen Dorstener Straße/ Feldsieper Straße und Herner Straße die vor fast vier Jahrzehnten erfolgte Sanierung mit rund 10 Millionen D-Mark lange verpufft und eigentlich schon wieder sanierungsbedürftig geworden ist. Von daher dürfte bei den Eigentümern wie auch bei den Bewohnern die Einsicht fehlen, dass der Wert von Grundstücken und Immobilien durch die Sanierungsmaßnahmen gestiegen sei. Sanierungsmaßnahmen sollen das Wohnumfeld der dort lebenden Menschen verbessern. Das ist aber nur möglich, wenn die Sanierung Bestand hat. Um den Bestand aufrechtzuerhalten, muss seitens der Stadtverwaltung die weitere Unterhaltung erfolgen, was aus Sicht der CDU nur ungenügend der Fall war.

Über diese Tatsache hilft auch die von der SPD-Schmechtingtal angestoßene Initiative der dort lebenden Bürger nicht hinweg, nachdem zuvor die CDU bereits 2013 in Form einer Anfrage an die Stadtverwaltung auf diese Missstände aufmerksam gemacht hat.

Wichtig für sanierte Stadtteile ist und bleibt die sich anschließende Unterhaltung durch die Stadt. Denn nur so können Werte erhalten bleiben und es lohnt sich dafür Steuergelder einzusetzen.
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