„Schuld sind immer die anderen“

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Die Stellungnahme von Frau Platzmann-Scholten (Grüne), zur Frage des Einsatzes von Mitarbeitern des Sozialdezernates in der Flüchtlingsbetreuung ist von bemerkenswerter Ignoranz gekennzeichnet, findet der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Haardt. Frei nach dem Motto „Schuld sind immer die anderen“, soll die Verantwortung für die mangelnde Personalausstattung bei der Flüchtlingsbetreuung jetzt bei Bund und Land liegen. Dass die Bezirksregierung der Stadt viel zu üppige Personalausgaben, nämlich 675 pro Einwohner, statt anders wie üblich 500 pro Einwohner attestiert, wird von Frau Platzmann-Scholten offenkundig ignoriert.

Die Kritik der CDU-Fraktion richtet sich nicht gegen die Mitarbeiter des Sozialdezernates, sondern ausschließlich gegen die Sozialdezernentin Britta Anger (Grüne), bei der die Krisensituation in den Flüchtlingsheimen offensichtlich noch nicht angekommen ist. Ähnlich wie bei dem Sturmtief Ela gilt es, für eine Übergangszeit schnell und unkonventionell Kräfte zu bündeln. Hier ist die Sozialdezernentin gefordert, wie es ihre Dezernenten-Kollegen beim Sturmtief Ela auch völlig geräuschlos getan haben, Prioritäten in der Arbeit des Sozialdezernates zu setzen.

Aber offensichtlich schafft es die Sozialdezernentin nicht, in ihrem rund 800-Mitarbeiter-starken Dezernat, einen kleinen Prozentsatz ihrer Mitarbeiter für den Einsatz in der Flüchtlingsarbeit abzustellen. Vielleicht fehlt es der grünen Beigeordneten, die täglich von Münster nach Bochum einpendelt, an der Zeit für die notwendigen Maßnahmen.
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