Schulsozialarbeit erhalten

Foto: Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen - Pressefoto
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Viele Stellen für Schulsozialarbeiter fallen zum Ende des Jahres in den Städten und Gemeinden weg. So z.B. 11 in Mühlheim und 20 in Oberhausen, auch Bochum ist betroffen. 16,5 Stellen sind hier aus dem BuT, so ist das Kürzel für das Bildungs-und Teilhabepaket, finanziert worden.

Schuld an dieser Misere ist eindeutig Frau von der Leyen, die das Bildungs- und Teilhabepaket nur für eine Dauer von zwei Jahren auch mit den entsprechenden Mitteln für die Schulsozialarbeiter ausgestattet hat. Diese Schulsozialarbeiter sollten ursprünglich für das BuT werben und dafür sorgen, dass die Gelder aus dem Paket auch bei den Kindern ankommen. Da Schulsozialarbeit aber nicht mit dem Ausfüllen von ein paar Anträgen endet und die Schulsozialarbeiter zuerst einmal einen Kontakt zu den Schülern aufbauen müssen, ist also jetzt schon das Ende für die Stellen sichtbar.
Man hat ein Projekt gestartet, dass gerade anfängt Früchte zu tragen um es vor der Fruchtreife schnell wieder zu stoppen. Dabei ist gerade die Schulsozialarbeit eine ureigenste Aufgabe des Bundes, denn durch die Schulpflicht in Deutschland muss der Bund nicht nur den Unterricht sicherstellen, sondern auch dem Erziehungsauftrag nachkommen. Das Schulsozialarbeiter eigentlich genauso selbstverständlich an die Schulen gehören wie die Lehrer müsste so langsam auch in Berlin klar werden. Durch die langwierige Regierungsbildung wird es nun sehr schwer, diese Stellen zu retten und für die Schulen und vor allem die Kinder zu sichern. Teilhabe zu ermöglichen ist mehr, als nur das nötige Geld für Vereine oder Musikunterricht zur Verfügung zu stellen. Das fängt bei Koalitionsverhandlungen an.

Autor:

Heini Bergmann aus Bochum

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