Soziale Liste kritisiert: Mitteilung zur Strompreiserhöhung fehlt jegliche Transparenz!

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Die Soziale Liste im Rat kritisiert die von den Stadtwerken Bochum verschickten Mitteilungen zu ihren Strompreiserhöhungen. Im November haben die Stadtwerke Bochum ihre Kundinnen und Kunden über eine „Preisanpassung zum 1. Januar 2014“ informiert. Die Darstellungen in den Schreiben sind erneut sehr allgemein gehalten, so die Soziale Liste. Konkrete Einzelheiten, die die Erhöhung um 0,98 Cent/kWh (brutto) rechtfertigen werden nicht geliefert.

Die Soziale Liste fragt sich, warum die Stadtwerke die Aufforderungen von Verbraucherzentralen und Gerichten nicht aufgegriffen haben und die Erhöhung des Strompreises nachvollziehbar und kundenfreundlich darstellen?

„Auch vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Konkurrenz der Energieanbieter halten wir einen verbraucherfreundlichen Umgang der Stadtwerke mit den Kundinnen und Kunden für dringend geboten. Andernfalls drohen weitere Anbieterwechsel“, äußert sich Nuray Boyraz, Ratsfrau der Sozialen Liste.

Nun will die Soziale Liste von den Stadtwerken mittels einer Ratsanfrage wissen, wie sich die Erhöhung im einzelnen aufschlüsselt und wie hoch die konkreten Anteile in Cent/kWh (brutto) für die genannten Bestandteile (Umlage für Erneuerbare Energien (EEG), Umlage aus § 19 der Stromnetzentgeltverordnung, Umlage aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, Offshore-Haftungsumlage, Neue Umlage aus der Abschaltverordnung, Netzentgelte) sind?
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Marion Kamerau aus Bochum | 10.12.2013 | 09:00  
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