STASI-Gedenkstätte Hohenschönhausen, MfS Normannenstraße und die Stasi-Unterlagen

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Den Opfern kommunistischer Gewaltherschaft 1945-89. Gedenkstein im Innenhof des ehem. STASI-Knastes! TPD-Foto:Volker Dau
Berlin: Gedenkstätte Hohenschönhausen |

PRESSE-INFORMATION der Gedenkstätte Hohenschönhausen vom 11.04.2016

Förderverein lehnt Vorschlag der Expertenkommission ab Erklärung des Vorsitzenden des Fördervereins der Ged

enkstätte Hohenschönhausen, Dr. Jörg Kürschner, und der Mitglieder des Vorstands

Die Empfehlung der vom Deutschen Bundestag eingesetzten Expertenkommission, die Gedenkstätte Hohenschönhausen einer neu zu gründenden Stiftung zuzuführen und gleichzeitig die Stasi-Unterlagenbehörde zu zerschlagen, ist eine politische Instinktlosigkeit.

Die Gedenkstätte Hohenschönhausen, die Stasi-Unterlagenbehörde und das Gelände des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit in der Berliner Normannenstraße sind einzigartige Zeugnisse der politischen Unterdrückung zur Zeit der SED-Diktatur.

Das aufzulösen und in fragwürdige neue Strukturen zu überführen, wäre ein völlig falsches Signal – sich nämlich künftig nicht noch intensiver, sondern sogar weniger mit der DDR-Geschichte auseinanderzusetzen.

Wir unterstützen den Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe in seiner Forderung, die organisatorische Selbstständigkeit der Gedenkstätte ebenso zu erhalten wie die organisatorische Selbstständigkeit der Stasi-Unterlagenbehörde. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen leistet seit vielen Jahren eine erfolgreiche und international wie national anerkannte Arbeit. Dies schlägt sich unter anderem in einer stetig steigenden Besucherzahl nieder, so konnte im vergangenen Jahr mit 444 000 Menschen erneut ein Besucherrekord verzeichnet werden.
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Volker Dau aus Bochum | 13.04.2016 | 17:42  
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