Stasi-Gefangenentransporter rollen durch Berlin wie im Herbst 1989. Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen beteiligt sich am 7. Oktober am inszenierten Revolutionszug

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Gefangenen-Transporter Barkas B 1000 in der Gedenkstätte im Stasi-Knast Hohenschönhausen.TPD-Foto:Volker Dau
Stasi-Gefangenentransporter rollen durch Berlin wie im Herbst 1989.
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen beteiligt sich am 7. Oktober am
inszenierten Revolutionszug

dies meldet die Gedenkstätte Hohenschönhausen


Mit zwei historischen Gefangenentransportern der DDR-Staatssicherheit
beteiligt sich die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen am Dienstag, dem 7.
Oktober 2014, am inszenierten Revolutionszug vom Berliner Alexanderplatz zur
Gethsemanekirche. Damit soll an die dortigen Protestereignisse vor 25 Jahren
erinnert werden.


Ab 16:00 Uhr befindet sich vor der Gethsemanekirche ein
Gefangenentransporter der Marke Barkas.
Mitarbeiter der Gedenkstätte
Berlin-Hohenschönhausen und Zeitzeugen werden über die Inhaftierungs- und
Verhörmethoden der DDR-Staatssicherheit informieren. Der umgebaute
Transporter ist mit sechs mobilen Hörstationen ausgestattet, an denen
ehemalige politische Häftlinge über ihre Erfahrungen berichten.

Siehe auch Kurzfilm über den Gefangenentransport:

http://www.youtube.com/watch?v=UDN5l4F-8Y4

Der über drei Meter hohe W50-Gefangenentransporter wird gegen 17:30 Uhr an
der Ecke Karl-Liebknecht-Str./Mollstraße auf die Demonstranten warten.

An
dieser Kreuzung wurden vor 25 Jahren zahlreiche protestierende Jugendliche
von Organen der DDR-Staatsmacht zusammengeschlagen und verhaftet.
Sie wurden in solchen Gefängniswagen abtransportiert.

Im weiteren Verlauf der Inszenierung wird der W50 am Dienstag dem
Revolutionszug bis zur Gethsemanekirche folgen.
Dort wird um 19:00 Uhr eine durch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, MdB, geförderte Ausstellung im Rahmen einer Multimediaperfomance eröffnet.

Der Revolutionszug ist Teil der Veranstaltungsreihe „Die Entscheidung - Der
7., 8. und 9. Oktober 1989 in Berlin, Plauen, Dresden und Leipzig“. Damit
soll an die historisch bedeutenden Massendemonstrationen im Herbst 1989
erinnert werden, die die Weichen für die Friedliche Revolution in der DDR
stellten. Durch das einmalige Engagement von 18 Institutionen der
Aufarbeitung werden die Ereignisse 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution
gemeinsam gewürdigt.
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3 Kommentare
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Volker Dau aus Bochum | 07.10.2014 | 11:59  
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Volker Dau aus Bochum | 07.10.2014 | 15:38  
13.693
Volker Dau aus Bochum | 08.10.2014 | 14:18  
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