Themenabend am 20. Oktober 2015: Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte.

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FDP Bochum diskutiert mit dem Autoren Christoph Giesa über neue Rechtstendenzen in der Gesellschaft.

In Dresden bekommt Pegida neuen Zufall, obwohl die derzeitigen Organisatoren um Lutz Bachmann keinen Hehl aus ihrer Ausländerfeindlichkeit machen. Wenn bei den dortigen Aufmärschen jemand mit einem selbst gebastelten Galgen für die "Volksverräter Merkel und Gabriel" mitmarschiert, scheint das bei den Umstehenden keinen Protest auszulösen. Die AfD, die sich mit Pegida solidarisch erklärt, ist auf einem strammen Rechtskurs. AfD-Mann Björn Höcke fabuliert schon mal öffentlich darüber, dass "blonde Frauen" Angst vor der Vergewaltigung durch Flüchtlinge haben müssten. Und in Köln wird die Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die als Kölner Sozialdezernentin für die Flüchtlingsunterbringung zuständig ist, von einem Täter mit offenbar fremdenfeindlicher Motivation und rechtsextremer Vergangenheit niedergestochen. Sind dies alles Randerscheinungen oder fallen Rechtstendenzen in der Gesellschaft derzeit wirklich auf fruchtbaren Boden?

Dieser Frage will die FDP Bochum auf ihrem nächsten Themenabend am 20. Oktober 2015 nachgehen. Sie hat dazu den Autoren Christoph Giesa eingeladen, der sich mit seinem neuen Buch "Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte." intensiv dieser Thematik gewidmet hat. Giesa hat analysiert, wie die neue Rechte arbeitet und welche Strategien und welche Politik sie verfolgt. Er macht zudem Vorschläge, was die Gesellschaft gegen diese Entwicklung tun kann.

Der Themenabend findet um 19.00 Uhr im Restaurant "Lennox Bochum" (Kortumstraße 7, 44787 Bochum) statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, bei dieser Veranstaltung über ein aktuelles und kontroverses Thema mitzudiskutieren.
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Tobias Krause aus Bochum | 20.10.2015 | 13:33  
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