Zur Sicherheitskonferenz in München:

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(Foto: Die Linke)
Ich dokumentiere hier eine Pressemitteilung der Bochumer Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (DIE LINKE):

„Im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz wird kräftig an der Eskalationsschraube gedreht. Konferenzleiter Ischinger spielt mit dem Gedanken einer militärischen Konfrontation gegen Russland und erwägt Waffen in die Ukraine zu schicken. Bereits für die jetzige Zuspitzung einer militärischen Drohpolitik gegen Russland ist der NATO- und Bundeswehrstandort Kalkar/Uedem am Niederrhein ein Herzstück. Für einen Krieg gegen Russland wäre Kalkar/Uedem eine der Kommandozentralen“, erklärt Sevim Dagdelen Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion. Dagdelen weiter: „Von Kalkar und Uedem aus werden nicht nur die Kampfjets der Bundeswehr zur verstärkten Luftraumüberwachung über dem Baltikum geführt, sondern auch der dortige NATO-Einsatz als Ganzes. Nach eigenen Angaben steigen hier täglich bis zu 30 Mal die Alarmrotten der NATO auf, 400 Mal habe es bereits Berührung mit russischen Kampfflugzeugen gegeben.
Für den Fall einer Eskalation liegen die Pläne für einen vollumfänglichen Luftkrieg am Niederrhein bereits auf dem Tisch, erarbeitet vom dortigen Kompetenzzentrum Luftmacht, einer NATO-Denkfabrik außerhalb der militärischen Befehlskette und politischer und parlamentarischer Kontrolle und Verantwortung. Doch nicht nur der große Krieg werde hier beständig vorbereitet und durchgespielt: Am Doppelstandort Kalkar/Uedem werden auch jene Strukturen bereitgehalten, die den Einsatz der Luftwaffe im Inneren ermöglichen sollen – gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei.“
Aus diesem Grunde hat die Bundestagsabgeordnete Dagdelen, die selbst aus Nordrhein-Westfalen stammt, nun eine Broschüre zum Luftwaffenstützpunkt von Bundeswehr und NATO in Kalkar/Uedem veröffentlicht, welche die gefährlichen Kriegsvorbereitungen dort – soweit bekannt – beschreibt.
„Erfreulicherweise hat der Protest gegen diese Standorte in den letzten Monaten zugenommen. Mit der Broschüre soll v.a. auch die Friedensbewegung bei ihren Aktivitäten unterstützt werden. Ziel muss es sein, diese Standorte, die Teil der militärischen Infrastruktur der NATO sind, zu schließen – und die NATO aufzulösen. Die NATO mit 75% der weltweiten Militärausgaben, ist ein gefährliches und aggressives Kriegsbündnis“, so Dagdelen.
Die Broschüre mit dem Titel „Kriegstreiber am Niederrhein – Die Luftwaffenstützpunkte von Bundeswehr und NATO in Kalkar / Uedem (NRW)“ kann unter http://kurzlink.de/xG3DCwCwA heruntergeladen oder im Wahlkreisbüro in Bochum bestellt werden.

Quelle: http://www.sevimdagdelen.de/
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Willi Heuvens aus Kalkar | 08.02.2015 | 18:18  
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Christoph Nitsch aus Bochum | 08.02.2015 | 18:21  
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Volker Dau aus Bochum | 08.02.2015 | 18:32  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 09.02.2015 | 17:07  
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