Den Sommer genießen und Krampfadern den Kampf ansagen - HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden gibt Tipps

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Drs. Katharina Folkertsma, leitende Ärztin der Phlebologie im HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden.
Im Herbst und Winter werden sie meist von langen Hosen oder Strumpfhosen verdeckt. Im Sommer lassen sie sich im Schwimmbad oder am Strand jedoch kaum verstecken. Die Rede ist von Krampfadern - erweiterte, geschlängelte Beinvenen, die dicht unter der Haut liegen. Drs. Katharina Folkertsma, leitende Ärztin der Phlebologie im HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden, gibt Tipps zum Umgang mit Krampfadern.

Die stark sichtbaren Venen sind für viele nicht nur ein kosmetisches Problem. Wer betroffen ist, sollte die Krampfadern im Auge behalten. Drs. Katharina Folkertsma: „Wenn Krampfadern keine Beschwerden bereiten, werden sie häufig als harmlos abgetan." Dabei können Sie unbehandelt langfristig zu gesundheitlichen Schäden führen. Das reicht von Beinschwellungen und Venenentzündungen bis hin zu offenen Beinen. Es gilt: Je früher ärztlich behandelt wird, desto geringer sind die möglichen Folgen. Auch könne jeder selbst etwas gegen Krampfadern und die von ihnen verursachten Beschwerden tun. „Laufen und liegen statt stehen und sitzen ist ein gutes Rezept“, so die Ärztin. Insbesondere Menschen mit entsprechender Veranlagung oder bereits sichtbaren Krampfadern sollten dies beachten.

Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer. „Das liegt an der unterschiedlichen Struktur des Bindegewebes. Ausschlaggebend sind undichte Venenklappen, die zu einem Rückstrom von Blut in die Beine führen. Die Venenwände geben dem Blutstau in den Beinen nach und erweitern sich“, so Katharina Folkertsma. Die Folge sind sichtbare Ausweitungen und Aussackungen der Gefäße, sprich Krampfadern. Der Blutabfluss wird immer schlechter, der Druck in den Beinvenen erhöht sich, die Krampfadern werden schlimmer – ein Teufelskreis, wenn nichts unternommen wird.

Eine rechtzeitige Behandlung kann die Probleme des Krampfaderleidens verhindern. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden. Bei beginnenden Krampfadern ohne Beschwerden: Wärme vermeiden, Füße hochlegen, Kompressionstherapie, längeres Stehen oder Sitzen möglichst vermeiden. Die sogenannten Besenreiser und retikulären (netzartigen) Varizen, die harmloseste Variante der Krampfadern, werden verödet (sklerosiert) - eine einfache und effektive Behandlung der störenden Frühform. Bei stark ausgeprägten Krampfadern ist es oftmals erforderlich, die nicht mehr funktionstüchtigen oberflächlichen Venen auszuschalten. Am sichersten und am längsten bewährt ist die operative Entfernung. Neuere Verfahren nutzen Hitzeeinwirkungen, Laser oder Radiowellen, die über Sonden in der Vene dazu führen, dass die Krampfadern schrumpfen oder veröden. „Dieser Eingriff ist schonender, aber nicht für jeden Patienten geeignet“, so Katharina Folkertsma. Welche Methode zum Einsatz kommt hängt letztlich davon ab, wie ausgeprägt die Krampfadern sind und welche Erwartung der Patient an die Behandlung hat. „Wir beraten jeden Patienten individuell und wählen gemeinsam mit ihm das beste Verfahren aus." Natürlich soll das Ergebnis auch kosmetisch optimal sein. Schließlich will man sich auch in Rock, Shorts oder Badeanzug mit gesunden und schönen Beinen zeigen.
Venentipps für unterwegs:

- Nehmen Sie genug Flüssigkeit zu sich.
- Heben Sie wechselweise die Fußspitzen und die Fersen im Sitzen immer wieder mal an. Das aktiviert die Wadenmuskelpumpe und fördert den Rückfluss des Blutes zum Herzen.
- Legen Sie bei Autofahrten alle ein bis zwei Stunden eine Pause ein oder gehen Sie im Zug oder Flugzeug auf dem Gang umher.
- Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen und wippen Sie langsam.
- Gibt es an der Raststätte Treppen, steigen Sie mal auf und ab.
- Pflegen Sie Ihre Haut.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Pressekontakt:
Volker Martin
Referent Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 234 418 205
Mail: volker.martin@helios-kliniken.de
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