Energieverlust auf der Spur Thermografieaktion der Stadtwerke Bochum – Energiekosten können gesenkt werden

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Ingenieur Dr. Jörg Albert nimmt die Messungen per Wärmekamera vor. (Foto: Molatta)
 
Energieberater Oliver Kowalzik im Gespräch mit Hausbesitzer Stefan Ahrendt. (Foto: Molatta)

Die Wärmekamera im Anschlag, hat der Energieverlust keine Chance – wenn Jörg Albert anrückt, dann entlockt er Häusern die Geheimnisse ihrer Wärme-Schwachstellen. Der Diplom-Ingenieur ist im Auftrag der Stadtwerke unterwegs. Das Haus von Stefan Ahrendt in Weitmar ist an diesem Abend sein Ziel. Der junge Familienvater hat bereits 2013 die Thermografieaktion des Bochumer Energieanbieters genutzt, um Energieverluste an dem Eigenheim aufzudecken. „Wir haben unser Haus im Anschluss saniert, und seitdem sind unsere Energiekosten spürbar zurückgegangen.“

Alle Schwachstellen konnten allerdings noch nicht beseitigt werden. „Aber eine komplette Sanierung ist natürlich auch eine Kostenfrage“, so Stefan Ahrendt.
Im Gegensatz zum Vorjahr hat sich der energetische Standard am Eigenheim von Stefan Ahrendt deutlich verbessert. „Erhöhte Wärmeabstrahlungen gibt es aber z. B. noch im Bereich der Fenster und der Haustür“, ergeben die neuen Messungen von Jörg Albert.
Rund 80 Prozent des Energieverbrauchs deutscher Privathaushalte fällt beim Heizen an. „Um den Energiebedarf zu senken und Immobilien zielgerichtet zu modernisieren, hat sich die Thermografie als Analysemethode bewährt. Unsere Energieberater betrachten alles, was an der Gebäudehülle energierelevant ist, zeigen Investitionsmodelle auf und empfehlen den Kunden wirtschaftlich sinnvolle Lösungen“, erklärt Oliver Kowalzik, Energieberater der Stadtwerke Bochum, den Service.
Voraussetzung für die Messungen ist, dass das Wetter mitspielt: „Um verlässliche Messergebnisse zu erzielen, sollte die Außentemperatur unter sechs Grad Celsius liegen. Eine weitere Bedingung für gute Ergebnisse ist, dass die Aufnahmen in der Dunkelheit angefertigt werden, damit die Infrarotkamera die Temperaturverteilung auf den Gebäudeoberflächen exakt darstellen kann und Energieschwachstellen sichtbar werden“, so Kowalzik. Und so kann es durchaus sein, dass der Energiesparexperte auch mal kurz vor Mitternacht vor der Tür steht.
Ist der Auftrag zum Thermografie-Check bei den Stadtwerken eingegangen, nehmen die Energieberater kurz vor ihrem Besuch telefonisch Kontakt mit den Hausbesitzern auf und kündigen die abendliche Begehung der Immobilie an. „Für eine umfangreiche Begutachtung müssen alle Häuserseiten mit der Wärmebildkamera aufgenommen werden. Wir möchten vermeiden, dass die Besuche in den Gärten der Hausbesitzer zu Verwechslungen und Missverständnissen führen“, erklärt Oliver Kowalzik.
Jeder Hauseigentümer erhält mindestens sechs repräsentative Thermografieaufnahmen seines Gebäudes, dazu eine digitale Tageslichtaufnahme zum Vergleich sowie verschiedene Infomaterialien. Als Grundlage für eine Fachberatung sind diese Aufnahmen ideal. Die Preise variieren je nach Häusergröße.

Service wird verlängert

- Wenn es wie in diesen Tagen draußen kalt und trocken ist, herrschen nahezu optimale Witterungsbedingungen für die Gebäudeaufnahmen mit der Wärmebildkamera. Für die Stadtwerke Bochum sind die Wetteraussichten Grund genug, die Thermografie-Aktion um weitere vier Wochen zu verlängern.
- Bis zum 20. Februar können Bochumer Hausbesitzer die Auftragsunterlagen unter www.stadtwerke-bochum.de/thermografie herunterladen. Rücksendeschluss für die Aufträge ist der 27. Februar.
- „Wir werden voraussichtlich alle bis zum 27. Februar eingereichten Aufträge noch bis zum Frühjahr bearbeiten“, kündigt Oliver Kowalzik, Energieberater der Stadtwerke Bochum, an.
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Volker Dau aus Bochum | 20.02.2015 | 21:32  
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