Martin Walker: Rezepte und Geschichten aus dem Périgord

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(Foto: Diogenes)
Martin Walker: Rezepte und Geschichten aus dem Périgord



Dorfpolizist "Bruno" ist die wohl beliebteste Figur von Krimiautor Martin Walker. Er lebt in seiner französischen Wahlheimat und scheint sich im Périgord
sichtlich wohl zu fühlen.
Davon erzählt dieses Buch.

Obwohl anscheinend seine Co-Autorin Julia Watson küchentechnisch kräftig mitgeholfen hat, bleibt Walker dem Erzählstil eines Schriftstellers treu.

Seine Gliederung liest sich wie das Personenverzeichnis eines Romans: "Hier ein kleiner Vorgeschmack", "Der Gemüsebauer", "Der Angler", "Der Jäger", "Der Fleischer", "der Sammler", und "der Winzer."
Am Ende folgen noch "Menüvorschläge", "Brunnos Küchennotizen", "Register" und "Bezugsquellen".
Allein das ist irgendwie so toll und macht Lust auf viel mehr.

Ganz und doppelseitige Fotos zeigen Land, Leute und Produkte.
Einfach super Fotos . Mir gefällt z.B. sehr , die alte Marktfrau , auch die alte Steintreppe. Einfach , prima Fotos. Ich könnte noch einige nennen .
Richtig Spaß machen dann wieder die Texte zu den Leuten und Produkten dieser Region.
Zu bestimmten Klassikern wie der Kalten Gemüsesuppe gibt es Verbesserungsvorschläge von "Bruno"
z.B. (hier: sein Tip : . Estragonessig anstelle Weißweinessig nehmen ).

Andere Klassiker der so tollen französischen Küche ,wie angebratener Chicoree mit Honig, Walnusstarte und Weinbergschneckeneintopf wecken die Sehnsucht nach einer kulinarischen Frankreichreise.
Ich selber brate z.B. meinen Lachs immer mit etwas Honig an , schmeckt vorzüglich .
Fazit: Ein schönes, liebevoll gemachtes Genussbuch.
Ein tolles Geschenk für hungrige Krimifans . Einfach Klasse.

Ein so herrliches Kochbuch habe ich lange nicht in Händen gehalten.
Ich werde bestimmt einige Brunos Gerichte nachkochen.
Der Gaumen von mir und meinem Mann freut sich schon.
Probiere immer etwas aus .
Die Rezepte sind knapp, leicht verständlich und sinnvoll geschrieben und die wunderbaren Bilder runden das Buch ab.
Ein schönes Schmankerl ist auch das kleine Heft mit zwei Geschichten von Bruno, das in einer Falttasche in der letzten Umschlagseite steckt.


Die Romane um den sympathischen Ermittler leben von allerlei Zutaten. Zum Ersten : natürlich : von den spannenden Fällen, die er lösen muss,
desweitern zum Anderen von der unbändigen Lebenslust, die im Perigord, dem Handlungsort der Krimis, vorherrschen muss.
Will Bruno sich entspannen, stellt er sich an seinen heimischen Herd.
Es wird gekocht, daß einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Selbst ein so ein simples Omelette wird mit Trüffeln zu einem Hochgenuss mit großem Sternepotenzial.
Mein Fazit : Klasse Bildband (d.h. prima Fotos ) und ein tolles Kochbuch , sowie etwas für den Krimifreund.
Was will man mehr.
An Weihnachten denken , ein tolles Geschenk für jeden Hobbykoch .
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