Messe RuhrBau: Einbruchsicherheit steht im Fokus

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In der zehnten Auflage bietet die Messe „RuhrBau & Energietage“ auch 2016 wieder alles rund ums Haus. (Foto: hage)
 
Manfred Lippert hat eine Farbe aus Kork entwickelt, die sich auf Wände sprühen lässt. Kork wirkt schall- und wärmedämmend und ist nicht schimmelanfällig. (Foto: hage)
Bochum: RuhrCongress | Bereits zum zehnten Mal versammelt die Baumesse „Ruhrbau & Energietage“ sowohl rund 220 Aussteller aus den Handwerks- und Geschäftsbereichen Bau, Haustechnik, Energie und Sicherheit als auch die an den neuesten Innovationen interessierte Öffentlichkeit im RuhrCongress. Am 5. und 6. März ist der Schwerpunkt der Baumesse die Einbruchsicherheit.


„Die Baumesse ist nie zu Ende“, sagt Kreishandwerksmeister Johann Philipps, aus dessen Innung zahlreiche Betriebe auch mit einem Messestand vertreten sind. „Aus Plänen und Vorhaben am Messestand werden Projekte, die erbaut werden, und nach der Abschreibung beginnt bald auch schon die Renovierung und Erneuerung. Hierfür bedarf es stetig der sachkundigen Beratung“, erklärt Philipps. Aus diesem Grund sei die RuhrBau in den vergangenen Jahren zum festen Bestandteil des Bochumer Lebens herangewachsen und er hoffe, dass die Messe in diesem Jahr wieder an ihre erfolgreichen Besucherzahlen aus den letzen Jahren anknüpfen könne. Hierfür seien innovative Produkte notwendig. „Innovativ heißt, dass der Nutzen beim Investor ankommen muss“, erklärt der Kreishandwerksmeister. Solcherart Produkte dürften auf der Messe nicht schwer zu finden sein: Etwa am Stand der beiden jungen Unternehmer der Firma Divha. Sie bieten Smart-Home-Lösungen an, die alle Facetten des modernen Hausbaus umschließen: Dabei kann ein intelligentes Heim entstehen, das sowohl die Heizung und Lichtsteuerung regelt als auch Kameraüberwachung und Bewegungsmeldung am und im Haus über das Smartphone anbietet.

„Wer mehr über das Thema Sicherheit am eigenen Haus oder in der Mietwohnung erfahren möchte, findet auf der RuhrBau ein Komplettangebot der Handwerke und Anbieter vor“, schildert Jürgen Bürschel, Geschäftsführer der Messecom Süd GbR, die die Messe organisiert. „Wohnen hat auch immer viel mit wohlfühlen zu tun. Dazu gehört ebenso die Prävention von Einbrüchen wie die richtige Raumtemperatur“, erklärt Marius Müller, Projektleiter MesseCom. Aus diesem Grund ist seit fünf Jahren auch die Polizei mit einem Stand vertreten: „Bei uns kann man sich auf die Einbruchstechniken ansehen und mechanische oder elektronische Lösungen zur Prävention vorführen lassen. Wichtig dabei ist, dass man es den Einbrechern so schwer wie möglich macht, in das Haus zu kommen“, erklärt Bärbel Solf, Dienststellenleiterin Prävention und Opferschutz der Polizei Bochum. Schaffe es der Einbrecher nicht, binnen kurzer Zeit einzusteigen, ziehe er häufig weiter, sagt die Polizistin und bezieht sich dabei auf aktuelle Statistiken. Aus diesem Grund steht die Polizei an beiden Messetagen für Gespräche bereit. „Die Einbruchszahlen sind drastisch gestiegen und die Aufklärungsquote ist leider weiterhin gering geblieben. Allerdings kämpfen wir gegen Windmühlen, wenn die Täter es unnötig leicht haben. Besser für alle Beteiligten ist es, wenn es erst gar nicht zum Einbruch kommt“, sagt Bärbel Solf. Ein weiteres Feld der Sicherheitstechniken vertritt Christian Weidensee. Der ehemalige Berufsfeuerwehrmann berät rund um das Thema Rauchmelder und CO-Warngeräte. „Ab 1. Januar 2017 gilt in Nordrhein-Westfalen die Rauchmelderpflicht in allen Wohn- und Schlafräumen und den zum Ausgang führenden Fluren“, sagt Weidensee, der Einzellösungen bereithält, aber ebenso auch Geräte anbietet, die sich auch mit Smart-Home-Lösungen verbinden lassen.

Wie in den vergangenen zehn Jahren umfasst die Messe aber die komplette Bandbreite von der Wohnimmobilie über den Neubau, vom Sanieren und Renovieren bis hin zum Einrichten, dem Garten- und Landschaftsbau und der Energiegewinnung.

Neuheit Korkfarbe
Eine Innovation aus dem Bereich der Gebäudesanierung stellt Manfred Lippert vor. Er vertreibt eine alternative Dämmung, die als Farbe auf die Wände aufgesprüht werden kann. Das Produkt besteht zu 90 Prozent aus Kork und 10 Prozent aus Acryl. „Kork hat gegenüber anderen Baustoffen den Vorteil, dass es sowohl als Dämm-Material als auch zur Schalldämmung verwendet werden kann“, sagt Manfred Lippert, Generalvertreter von Korkfarbe Protekork. Zudem sei der Kork als Putz sehr flexibel, was gerade im Ruhrgebiet mit den Bergbauschäden eine gute Alternative darstelle. Kork sei auch gegen Schimmel und Brandgefahr nahezu immun, schildert Manfred Lippert und schlägt damit wiederum den Bogen zur Gebäudesicherheit.

Die 10. Ruhrbau & Energietage sind am 5. und 6. März, jeweils von 10 bis 18 Uhr, im RuhrCongress, Stadionring 20, geöffnet. Weitere Informationen auf www.messeruhrbau.de.
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