Neue Hoffnung für Männer mit Harninkontinenz Dr. Ubrig und Erfinder aus Wien führen neue Methode gegen Inkontinenz ein

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Dr. Ubrig links, Dr. Bauer rechts. Bild: Augusta - Eberhard Franken
Erfinder-Besuch aus Wien hatte Priv.-Doz. Dr. Burkhard Ubrig, Chefarzt der Urologie an den Augusta Kliniken, um eine neue Operationstechnik zur Behandlung von Harn-Inkontinenz bei Schließmuskelschäden in Bochum zu etablieren. Gast und OP-Assistent bei den ersten Eingriffen war Dr. Wilhelm Bauer, Oberarzt im Wiener Krankenhaus Göttlicher Heiland, der vor einigen Jahren die neue, inzwischen extrem verfeinerte Technik erfand.
„Viele Österreicher“, so der Wiener Mediziner, „leiden an einer solchen Inkontinenz – und ich war frustriert, dass ich sehr lange Zeit nicht richtig helfen konnte.“ Mit dem Atoms-System, das er in Kooperation mit einer Vorarlberger Firma zur Marktreife und zum weltweiten Patent brachte, ist das nun möglich. „Dabei Verstärken wir in einer ca. 15minütigen Operation gewissermaßen den Schließmuskel der Blase.“
Dr. Bauer erzielt damit eine „Trockenheitsrate“ von 60 Prozent. Das heißt, dass eine Inkontinenz nach Prostataentfernung überwiegend so geheilt werden kann, dass kein Urin mehr in der Unterwäsche landet. Feinjustierungen sind ohne weitere Operation möglich.
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