Projekt ACP in der Region: Info-Veranstaltung im Museum

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Es war die erste Bochumer Informations- und Diskussionsveranstaltung für interessierte Bürger sowie Laien und Fachleute aus dem Gesundheitswesen. Es ging um die angemessene und individuelle Versorgung von Patienten am Ende des Lebens. Gemeinsame Veranstalter waren das Onkologische Zentrum Augusta(OZA, Leitung Prof. Dr. Dirk Behringer) und das Ambulante Ethikkomitee Bochum unter der Leitung der Mitgründerin, Palliativmedizinerin Dr. Birgitta Behringer.

Prof. Dr. Jürgen in der Schmitten, der Initiator der deutschen ACP-Initiative, war persönlich ins Bochumer Museum gekommen, um über "Beizeiten begleiten" zu sprechen. Das ist ein Programm zur regionalen Implementierung von vorausschauender Patientenbegleitung (Advance Care Planning = ACP), das auch den Weg in die Augusta Kliniken gefunden hat, wo Oberarzt Michael Brandt vom Onkologischen Zentrum Augusta das Projekt betreut.

Über die Bedeutung von ACP aus der Sicht des Notfallmediziners sprach zum Beispiel PD Dr. Jan Florian Heuer. Die ethischen Perspektiven beleuchtete PD Dr. Jan Schildmann vom Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin an der Ruhr Universität.

"ACP ist eine stadtweite Initiative", erläutert Dr. Birgitta Behringer, "die von den Altenheimen mit getragen wird." Es gebe eine breite Nachfrage, wobei die Bedeutung des Projektes den Bedürfnissen der Menschen vor Ort entspreche.

Neue gesetzliche Regelungen sollen die Palliativ- und die Hospizarbeit stärken. Auch darüber diskutierten - moderiert von WAZ-Redakteurin Petra Koruhn - u.a. Dr. Wilhelm Vermassen als Vertreter der Bochumer Allgemeinmedizin, Prof. Dr. Dirk Behringer als Chef des OZA und Dr. Olaf Hagen, Chefarzt der Geriatrischen Klinik des Augusta.
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