Qualitätssiegel für die Hernien-Chirurgie im HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden

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Dr. med. Silke Ganzera, Chefärztin Chirurgie, HELIOS St. Josef-Hospital Bochum-Linden, 16.03.2016
Bochum: HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden |

Durchbrüche von Organen aus der Bauchhöhle, sogenannte Hernien, gehören zu den häufigsten chirurgisch behandelten Erkrankungen in Deutschland. So erleiden nach Angaben der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) bundesweit allein rund 275.000 Menschen jährlich einen Leistenbruch. Bauchwandbrüche sowie Nabel- und Narbenbrüche sind drei weitere häufige Erkrankungen. Um Betroffenen die bestmögliche Versorgung zu bieten, beteiligt sich das HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden freiwillig an der deutschlandweiten, von der Fachgesellschaft initiierten Hernien-Datenbank zur wissenschaftlichen Überprüfung von Bruchoperationen. Nun wurde der Klinik die hohe medizinische Qualität mit dem Siegel "Qualitätsgesicherte Hernien-Chirurgie“ bescheinigt.

"Durch die Überprüfung und die Dokumentation des Heilungsverlaufes in der Datenbank über Jahre können wir unsere eigene Arbeit ständig kontrollieren und verbessern“, sagt Dr. med. Silke Ganzera, Ärztliche Direktorin und Chefärztin der Chirurgischen Klinik. „Diese freiwillige Selbstkontrolle ist uns wichtig, denn sie dient der Überprüfung unserer medizinischen Qualität und kommt damit unseren Patienten zugute.“ Bei Hernien sichert lediglich eine Operation einen bleibenden Erfolg. Bleiben sie unbehandelt, können sie beispielsweise zu Einklemmungen und Darmwandschädigungen führen. Viele Eingriffe werden heute laparoskopisch, d.h. mit der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie durchgeführt.

Deutschlandweit wurden in der Hernien-Datenbank bislang rund 80.000 Operationen erfasst. Einzige Voraussetzung: Die Patienten willigen vor dem Eingriff in die Erfassung ihrer Daten ein. Abgefragt werden unter anderem die Größe des Durchbruchs, die Operationsmethode, Komplikationen und die Intensität der Schmerzen nach dem Eingriff. „Häufig wissen wir nicht, wie der Heilungsprozess der Patienten nach der Entlassung verläuft“, sagt Dr. Ganzera. Für die Datenbank wird fünf und zehn Jahren nach der Operation ein detaillierter Fragebogen an den Hausarzt des Patienten geschickt, um den Weitergang der Heilung und den nachhaltigen Operationserfolg zu erfassen. Es wird auch festgehalten, in welchen Fällen es zu einem Rückfall gekommen ist.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Pressekontakt:
Volker Martin
Referent Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 234 418 205
Mail: volker.martin@helios-kliniken.de
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