RUB: Zu früh und trotzdem erfolgreich

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(Foto: auremar - Fotolia.com)

Wenn Eltern ihre früh geborenen Kinder im Grundschulalter besonders einfühlsam unterstützen, können sie damit negative kognitive Folgen der Frühgeburt wettmachen, berichtet ein deutsch-englisches Forscherteam.

Die Forscher beobachteten bessere Schulleistungen bei früh geborenen Jugendlichen, deren Eltern sich um eine einfühlsame und kognitiv stimulierende Erziehung bemüht hatten. Einfühlsame Erziehung bedeutet für sie, dass die Eltern ihre Erziehung individuell dem Verhalten und den Reaktionen des Kindes anpassen. Von kognitiv stimulierender Erziehung sprechen die Forscher, wenn Eltern sich um Aktivitäten bemühen, die Kinder zum Denken anregen, zum Beispiel vorlesen oder gemeinsam puzzeln. Eine kognitiv stimulierende Umwelt war für Kinder, die nach regulärer Schwangerschaftsdauer zur Welt gekommen waren, ebenso förderlich wie für Frühgeborene; die einfühlsame Erziehung hatte auf ihren Schulerfolg jedoch wenig Einfluss.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2013/pm00223.html.de
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