Bochumer Dreigestirn stürzt Oberbürgermeister

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Oberbürgermeister Thomas Eiskirch verlor den goldenen Schlüssel an das Bochumer Dreigestirn. (Foto: Molatta)

Bochum man tau, Wattsche helau: Nach nur 111 Tagen im Amt hat Oberbürgermeister Thomas Eiskirch im Bochumer Rathaus die Macht an König Karneval verloren.

Tapfer hat das Stadtoberhaupt gerungen, doch das Bochumer Dreigestirn reckte nach einem kurzen Handgemenge siegreich und strahlend den Rathausschlüssel in die Höhe. Das närrische Volk im großen Sitzungssaal tobte. Einen Tag lang machten die Jecken das Rathaus zu ihrem Machtzentrum und überwanden alle Grenzen: „Wir sind doch alle eins“, sprach Wattenscheids Karnevalsprinzessin Silvia den Narren und Närrinnen aus dem Herzen und schlichtete souverän die spaßige Frotzelei zwischen den vielen jecken Oberhäuptern.
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch – Ehrenkonsul im Wattenscheider Karneval und Ehrensenator im Festausschuss Bochumer Karneval – reihte sich gerne zwischen den Würdenträgern der fünften Jahreszeit ein. Denn zum Rathaussturm am Rosenmontag waren sie alle gekommen: das Bochumer Dreigestirn – Prinzessin Manuela, Jungfrau Elke und Bäuerin Petra –, Prinz Dennis I. aus Werne, das Wattenscheider Stadtprinzenpaar Jochen und Silvia und auch das Wiemelhauser Prinzenpaar Ingo I. und Sabine I. Bernd Lohof, Präsident des Festausschusses Bochumer Karneval, führte gutgelaunt durch das bunte Programm. Der Fanfarencorps der Ruhrlandbühne und die Funkenmariechen der Stadtgarde ließen die Reihen schunkeln. „Ich bin stolz auf euch“, erkärte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch dem fröhlichen Narrenvolk. Und er dankte den zahlreichen Ehrenamtlichen, die den Karneval in der ganzen Stadt „so gut und gelungen gestalten“.
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