2016 – Das Jahr der Jiu-Jitsu Union NW

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Jiu-Jitsu Union NW - Jiu Jitsu - Selbstverteidigung - Kampfkunst
 
Jiu-Jitsu Union NW - Jiu Jitsu - Selbstverteidigung - Kampfkunst
2016 – Das Jahr der Jiu-Jitsu Union NW

Bereits im Februar startete die Jiu-Jitsu Union NW mit dem gut besuchten Kata-Lehrgang in das Jahr 2016. Hoch graduierte Meister standen hier als Referenten für die lernwilligen Jiu-Jitsukas auf der Matte, unter denen sich ebenfalls hohe Dan-Träger befanden. Gelehrt wurden die Kata vom 1. bis zum 5. Dan, was für die nahe Zukunft schon jetzt auf viele schöne und auch hochgradige Prüfungen hoffen lässt.

Ebenfalls im Februar, genauer gesagt am 28. Februar, lud Prüfungswart Dieter Gobien (5. Dan) zum Kyu-Prüfer Lizenzlehrgang. Knapp 20 Jiu Jitsu Meister waren erschienen, um entweder ihre Lizenz zu verlängern oder die Kyu-Prüfer-Lizenz erstmalig zu erwerben.
Als Thema hatte Prüfungswart Gobien „Die Abwehr von Angriffen mit Links“ in den Mittelpunkt gestellt.

Am 12. März 2016 folgte dann der offizielle Jahresauftaktlehrgang in der Judo-Sportarena der Sportunion Witten Annen. Als Referenten standen hier Dieter Gobien (5. Dan) und Hans-Jörg Stephan zum Thema: „Abwehr gegen Revers- und Kragenfassen“ auf der Matte.
Auch die Teilnehmerzahl war hier sehr imposant. Standen doch mehr als 60 Interessierte Sportler auf der Matte, um an dem Jahresauftaktlehrgang teilzunehmen.
Besonders erwähnenswert und erfreulich waren der hohe Anteil an Weiß- und Gelbgurten sowie der hohe Anteil an Frauen bei diesem Jahresauftaktlehrgang. Ist der Kampfsport in der Regel doch eher eine Domäne der Männer, zeichnet sich hier ein deutlicher Wandel ab.
Eine sehr erfreuliche Entwicklung wie wir finden. Und auf Grund unserer sehr guten Referenten trauten sich auch schon der ein oder andere "Neuling" an kompliziertere Techniken mit Erfolg heran.
Ebenso erfreulich war die Teilnahme von mehreren Kampfsportlern aus anderen Kampfsportverbänden, die sich nicht die Chance entgehen lassen wollten unser offenes Lehrgangsangebot zu nutzen.

„Abwehr gegen Messerangriffe in normaler Straßenkleidung“ war dann das Thema Anfang April in Ratingen Hösel. Thomas Draganski (7. Dan) hatte zu diesem Thema eingeladen und auch hier waren weit über 50 Sportler der Einladung gefolgt.
"Ein Messer ist eine gefährliche Waffe, die vielfältige Verletzungen verursachen kann." erklärte Thomas. "Versucht zuerst einmal aus dem Radius der Waffe zu kommen und weicht nach hinten aus." mit diesen Worten ging es dann auch schon gleich in das Aufwärmprogramm.
Gekonnt steigerte Thomas dann die einzelnen Übungen und zeigte daraus verschiedenste Abwehrmöglichkeiten von Messerattacken. Speziell das sogenannte "Schlitzen" stellte Thomas in den Mittelpunkt seines Lehrgangs. Vom schnellen Wegschlagen des angreifenden Armes bis hin zum Einsatz eines eigenen Messers zur Abwehr war alles dabei. Um die Gefährlichkeit von diesen schlitzenden Messerangriffen auch realitätsnah trainieren zu können, hatte Thomas spezielle Farbmarkierungsmesser mitgebracht. So konnten zugefügte Schnitte direkt sichtbar gemacht werden. Eine Erfahrung, die so manch Anwesenden ins Grübeln brachte.

Ein ganz besonderer Tag im Kalender der JJU NW war dann der 24. April. Die zentralen Prüfungen zum 1. Kyu und die zentralen Dan-Prüfungen standen an.
11 Prüflinge stellten sich den Prüfern, um ihre nächst höhere Graduierung zu erlangen.
6 Prüflinge wollten den 1. Kyu (Braungurt) erreichen, 2 Prüflinge stellten sich ihrer ersten Meisterprüfung zum 1. Dan Jiu Jitsu, ein Meister nahm die Herausforderungen der Prüfung zum 2. Dan Jiu Jitsu an und weitere 2 Meister starteten zum 3. Dan Jiu Jitsu.
In allen Prüfungskategorien überzeugten die Prüflinge und so konnte unser Prüfungswart Dieter Gobien (5. Dan Jiu Jitsu) nach 5 Stunden freudig verkünden: "Alle Prüflinge haben bestanden!"


Jiu Jitsu Techniken in Zwangssituationen.
Abwehren an der Wand, am Tisch oder bei sonstigen eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten lehrte Marin Sülz (5. Dan) am 30. April in der Schule für Kampfkunst Wuppertal.
Martin zeigte den über 40 Teilnehmern des Lehrgangs schon beim Aufwärmen was das ist. Mit dem Rücken zur Wand, den Angreifer direkt vor sich und es hagelt Faustschläge. Jetzt hilft nur noch eine gute Deckung, wichtige Organe schützen und auch den ein oder anderen Treffer zu absorbieren. Aber trotz sehr ungünstiger Position sind wir nicht wehrlos, wie Martin anschaulich demonstrierte.
An der Wand, auf dem Boden oder mit Gepäck über der Schulter, egal wie eingeschränkt die Bewegungsmöglichkeit auch war, Martin wusste Rat und zeigte die entsprechende Abwehrtechnik.
Im zweiten Teil des Lehrgangs widmete sich Martin der Abwehr von Angriffen am Tisch,
sitzend auf einer Bank mit Rückenfreiheit und der Zwangssituation sitzend mit dem Rücken
an der Wand. Hier griff Martin gar nicht tief in die Trickkiste sondern zeigte wie effektiv ein Dreh-Kipp-Hebel am Tisch sein kann, besonders wenn dann noch die Tischkante zur Hilfe genommen wurde. Auch der doch sehr bekannte Kreuzfesselgriff kam zum Einsatz und nagelte den Angreifer fest auf den Tisch. Genauso einfach: der klassische Fingerhebel. Droht der Angreifer zu wild mit dem Zeigefinger ist dieser Hebel hier das Mittel der ersten Wahl.

Viele weitere Lehrgänge mit interessanten Themen sind für dieses Jahr noch in Planung und warten auf viele Teilnehmer und interessierte Sportler aus unseren eigenen Reihen aber auch aus anderen Stilen und Verbänden, die unser stets offenes Lehrgangsangebot nutzen möchten.

Alle Termine unserer Lehrgänge, ausführliche Berichte und viele Fotos von den vorgenannten Veranstaltungen findet ihr auf unsere Homepage: www.jju-nw.de

Wir freuen uns über so viel Leben und Engagement in unserem Verband und können jetzt schon sagen: 2016 – Das Jahr der JJU NW.

JJU NW
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