Basketball: Stern des BC Langendreer leuchtet wieder

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Das Meisterteam des BC Langendreer spielt nach dem souveränen Aufstieg künftig wieder in der Oberliga. Foto: BCL

Basketball wird beim BC Langendreer seit vielen Jahrzehnten gespielt. Der Klub von der Dördelstraße gehört zu den Bochumer Traditionsvereinen. Nach einem langen Tief ist nun auch der Erfolg zurückgekehrt. Das Herren-Team feierte nach einer überragenden Spielzeit die Rückkehr in die Oberliga.

VON RALF RUDZYNSKI

22 Punktspiele standen in der vergangenen Landesliga-Saison auf dem Spielplan, 21 hat der BCL gewonnen. Vor der Saison hatte der Kader von Coach Dirk „Vinnie“ Winkler und Co-Trainer Martin Schlinkmann einen Platz in der Spitzengruppe zwar im Visier, aber dass es derart souverän zu Titelgewinn und Aufstieg reichen würde, war nicht zu erwarten.
„Den Aufstieg hatten wir eigentlich erst für die kommende Saison angepeilt“, verrät Winkler, der freilich erklärt, dass er schon früh gemerkt hatte, wohin die Reise führen könnte. „Es klingt überheblich, aber schon nach dem ersten Spiel dachte ich, dass was gehen könnte.“ Und wie: Erst am 14. Spieltag gab es die erste und einzige Niederlage überhaupt, der Aufstieg stand schon Wochen vor dem Saisonende fest.
Anfangs war es neben dem Potential vor allem die Euphorie, von der sich die junge Mannschaft tragen ließ. Dann kam die Sicherheit hinzu, und von Match zu Match wurden die Akteure reifer. „Sie sind durch die Saison erwachsen geworden“, attestiert Dirk Winkler.
All das führte zu einem Triumph, von dem die Verantwortlichen in Langendreer noch vor wenigen Jahren nicht zu träumen gewagt hatten. 2011 stieg der Klub in die Oberliga ab, vor zwei Jahren drohte sogar der Absturz bis in die Bezirksliga. Mit Hängen und Würgen konnte der Sturz ins Bodenlose verhindert werden. „Vor zwei Jahren waren wir fast schon in der Bezirksliga“, erinnert sich Pressesprecher Philipp Fornefeld, der selbst mit dem BCL bis 2007 sogar noch in der 2. Regionalliga gespielt hat.
Danach begann der Stern von Langendreer zu sinken. Nach dem Fast-Sturz bis in die Bezirksliga „sind wir innerhalb des Vereins noch enger zusammengerückt. Das hat sich ausgezahlt“, sagt Fornefeld. Der Stern des BCL, der 1987 sogar den WBV-Pokal gewonnen hat, leuchtet wieder – und auch die Beteiligten strahlen wieder. Fornefeld jubelt: „Der BC Langendreer ist wieder da.“

In der Oberliga etablieren


Die Oberliga hat für den BCL einen hohen Stellenwert. „Das ist die Liga, in der wir uns als Verein sehen und in der wir uns etablieren wollen“, sagt Philipp Fornefeld. In der höheren Klasse sollte der BCL eine gute Rolle spielen, zumal der Erfolgskader weitgehend zusammengeblieben ist.
Bereits seit drei Wochen schwitzen die Mannen für die erst im Herbst beginnende Saison 2016/2017. Erneut besteht der Kader aus 15 Mann. Vier Abgängen stehen ebenso viele Neuzugänge gegenüber. Marvin Oworah- Nkruma, Julian Thomas und Matthias Gatto gehen aus beruflichen Gründen in die Bezirksliga-Reserve, Marc Lode beendet wegen Verletzung seine Karriere.
Gekommen sind Sebastian Kleina und Henry Simon - zwei erfahrene Center - der 26-jährige Malte Kien sowie Josiah Awudu, der in der Jugend für Iserlohn und Phoenix Hagen gespielt hat. „Ich glaube, dass wir uns auch in der Oberliga ordentlich präsentieren“, sagt Coach Winkler und ist überzeugt, dass „wir unseren Weg nach vorne fortsetzen.“

Das ist der künftige Oberliga-Kader des BCL: Max Knop, Johannes Schlüter, Maurice Marbach, Aziz Rahim, Linus Koehn, Jus-tus Koehn, Adam Mikos, Malte Kien, Josiah Awudu, Nils Schmitt, Stefan Schlüter, Lukas Holstein, Kevin Wotzcka, Sebastian Kleina, Henry Simon Info:
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