Heimsieg muss her - VfL am Freitag gegen Aue massiv gefordert - Mit Freier und Aydin?

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Paul Freier (Foto) könnte am Freitag den gesperrten Yusuke Tasaka ersetzen. (Foto: Molatta)

Zu viele Schnitzer, zu wenig Gefahr nach vorne, wieder ohne Torerfolg. Der Osterausflug nach Berlin brachte den VfL keinen Schritt im Abstiegskampf weiter, die 0:2-Niederlage hat die Lage vor dem Heimspiel am Freitag gegen Aue noch verschärft.

Vier Minuten nach dem Anpfiff und nur 30 Sekunden nach dem Seitenwechsel kassierte der VfL die beiden Gegentreffer, die Hertha BSC wieder an die Tabellenspitze und Bochum noch näher an den Abgrund brachten.
Sicher fehlt Bochum auch mal ein Elfmeterpfiff, der im Olympiastadion beim rustikalen Einsteigen der Berliner Kluge und Kobiashvili gleich zweimal hätte ertönen können. Aber insgesamt blieben klare Chancen Mangelware. Hertha-Keeper Thomas Kraft musste sich kaum auszeichnen.

Zu allem Überfluss zog sich Michael Lumb nach einem heftigen Einsteigen zwar doch nicht den befürchteten Bruch des Mittelfußes zu. Doch der Linksverteidiger, der in den letzten sieben Spielen immer in der Startformation stand, wird mit einer genähten Fleischwunde drei bis vier Wochen ausfallen und damit in den entscheidenden Spielen wohl durch Mounir Chaftar ersetzt werden müssen.

Da wirkte es fast wie ein Hoffnungsschimmer, als in der 67. Minute in Berlin beim Doppelwechsel die lange verletzten und vermissten Mirkan Aydin und Paul Freier gemeinsam ihr Comeback begannen. In Berlin gelang ihnen noch nicht die Wende. Doch am Freitag sind beide Kandidaten für die Startelf, zumal Yusuke Tasaka durch die fünfte gelbe Karte für die Offensive ausfällt.

Übrigens gibt es Aue-Karten im Doppelpack mit St. Pauli-Tickets vergünstigt.
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