Kommentar: Große Betroffenheit

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Als am Donnerstag die Nachricht vom Tode Sascha Lewandowskis übermittelt wurde, machte sich tiefe Betroffenheit breit im deutschen Profifußball. Nur 44 Jahre alt wurde der Trainer. Ich bin ihm nie persönlich begegnet. Via TV habe ich ihn als einen besonders sympathisch wirkenden Menschen wahrgenommen, dem der überdimensionierte Rummel um den Millionen-Zirkus offensichtlich eher unangenehm war. Gerade dafür mochte ich ihn, sein Tod schockiert mich. Mir wurde einmal mehr bewusst, dass alles was man nur von außen betrachten kann, letztlich eine Oberflächlichkeit bleibt. Hochgeachtet und hochgelobt investierte er seine ganze Kraft in den geliebten Beruf. Warum ereilt so einen ein Burnout-Syndrom? Er hatte sportlichen Erfolg, er formte viele Spieler. Nach den Statements einiger seiner einstigen Schützlinge prägte er sie nicht nur taktisch oder technisch, sondern auch menschlich. Gleichzeitig besteht der Verdacht auf Kindesmissbrauch. Der Blick von außen bleibt ein oberflächlicher.
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Nicole Deucker aus Oberhausen | 09.06.2016 | 20:08  
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