VfL Bochum: „Nerven im Zaum halten, Dreier einfahren! “

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„Irritationen“ zwischen Sport-Vorstand Christian Hochstätter (rechts) und Trainer Peter Neururer? Nur auf eine Einzel-Aussage bezogen, sagt Hochstätter.

Tabellenzehnter erwartet Schlusslicht. Es hat schon aufregendere Paarungen gegeben, dennoch steckt in der Partie des VfL am Freitag um 18.30 Uhr gegen den VfR Aalen einige Brisanz.

Null Heimsiege für Bochum, beim letzten Versuch an der Castroper Straße die schlimme 0:3-Pleite gegen den seinerzeitigen Tabellenletzten 1860 München. Sport-Vorstand Christian Hochstätter klipp und klar: „Wir müssen daheim mal gewinnen! Mit dieser Erwartungshaltung gilt es für das Team klarzukommen. Die Jungs sollen cool bleiben, auch wenn es mal unruhig ist.“
Weder einen „Konzeptlos-Kick“ wie gegen 1860, noch ein weitere Partie daheim ohne Dreier kann sich das Team leisten. Die gut vernehmbaren Unmutsäußerungen gegen die Sechziger von den Rängen klingen noch nach. „Wir haben in mehreren Heimspielen in dieser Saison auch schon ein anderes Gesicht gezeigt. Da waren Plan, Enthusiasmus und Freude zu sehen“, betont Hochstätter. Räumt aber auch ein: „Mit der Leistung aus dem Sechzig-Spiel werden wir gegen Aalen nichts holen. Klar würde ich mich über ein fußballerisches Feuerwerk am Freitag freuen. Doch im Vordergrund steht absolut der Sieg. Wie der zustande kommt, ist mir aktuell – ehrlich gesagt – ziemlich egal.“ Sein Appell an Elf und Fans: „Geduld bewahren, Nerven im Zaum halten, Dreier einfahren!“

„Dieser Kader ist besser als in der letzten Saison!“



Sind zwischen Sport-Vorstand und Trainer mittlerweile erste Risse entstanden? In anderen Medien sagte Hochstätter, er sei „irritiert“ über eine Aussage Peter Neururers bezüglich der Qualität des Kaders. „Unsere Auffassungen zu diesem Thema sind gleich“, betont Hochstätter. Auf eine einzelne Aussage Neururers habe sich sein Irritation bezogen: „Dieser Kader ist besser als in der letzten Saison. Dies war zu Saisonbeginn deutlich zu erkennen. Dabei bleibe ich!“

Wiedersehen mit Felix Bastians



Ein Wiedersehen gibt es zur Rückrunde mit Felix Bastians. Schon in der Jugend trug er einst das VfL-Trikot, in der letzten Saison war der Defensivspieler von Hertha BSC ausgeliehen. Verletzungsgeplagt reichte es nur zu 13 Spielen. Nun wurde sein Vertrag in der Hauptstadt aufgelöst. Ab Januar steht er erneut in Bochum unter Vertrag. Bastians (92 Bundesligaspiele für Freiburg und Hertha) erweitert die Variationsmöglichkeiten im Abwehrbereich. „Felix kann sowohl links außen, als auch im Zentrum verteidigen oder im defensiven Mittelfeld spielen. Gut, dass er ab sofort hier ist und sich wieder an ein Mannschaftstraining gewöhnen kann“, so Christian Hochstätter über den Rückkehrer.
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