VfL Bochum: Sieg zum Ausklang

Anzeige
(Foto: Molatta)

Das letzte Saisonspiel des VfL Bochum gegen den Karlsruher SC stand ganz im Zeichen einiger Abschiede verdienter VfL-Spieler. Es ging aber auch darum, zum Abschluss noch einmal drei Punkte einzufahren, um in der Tabelle noch zu klettern. Das Goldene Tor beim 1:0 (0:0) Erfolg für den VfL besorgte Adnan Zahirovic.

Zum letzten Akt in der Spielzeit 2013/14 rotierte Cheftrainer Peter Neururer noch einmal kräftig durch und brachte mit Lukas Klostermann, Henrik Gulden, Adnan Zahirovic und Holmar Örn Eyjolfsson gleich vier neue Spieler. Beim KSC standen mit Manuel Gulde, Sebastian Schiek und Dimitrij Nazarov drei neue Akteure in der ersten Elf.

Bevor Günter Perl das letzte Saisonspiel freigab, wurden auf dem Rasen des Rewirpower Stadions noch Slawo Freier, Marcel Maltritz, Jonas Acquistapace, Holmar Eyjolfsson, Lukas Sinkiewicz, Carsten Rothenbach und Jonas Ermes verabschiedet. Als die Partie lief, war es Dimitrij Nazarov, der die erste Chance des Spiels hatte, Andi Luthe parierte den Distanzschuss aber (6.). Nur vier Minuten später zeigte sich der VfL zum ersten Mal im Strafraum der Gäste. Einen Freistoß von Henrik Gulden köpfte Eyjolfsson in die Arme von KSC-Schlussmann Rene Vollath. Und der VfL spielte weiter munter nach vorne. Flanke Freier, Sukuta-Pasu versuchte es mit einem Hackentrick, ein KSC-Verteidiger konnte aber noch klären (13.).

In der 21. Minute kamen die Gäste dann zu ihrer nächsten Chance, erneut prüfte Nazarov unseren Schlussmann, der aber mit einer Flugparade entschärfen konnte. So war der VfL weiter das mutigere und agilere Team, verteidigte hochstehend und hatte in der 32. Minute die größte Chance des Spiels, als Lukas Klostermann flankte, Acquistapace mit dem Kopf auf Sukuta-Pasu auflegte, und Vollath dessen Kopfball so gerade noch an den Pfosten lenkte. Kurz vor der Halbzeit stand Klostermann erneut im Fokus, als er nach feinem Zuspiel von Latza zunächst an Vollath scheiterte, und beim Karlsruher Gegenzug mit einem starken Tackling gegen Hennings schlimmeres verhinderte.

Ohne Tore in de Pause

Folgerichtig ging es mit 0:0 in die Halbzeit, in der beide Trainer je einmal wechselten. Danny Latza blieb nach einem Schlag ins Gesicht in der Kabine, dafür kam Onur Bulut in die Partie. Beim KSC blieb der Gelb vorbelastete Manuel Gulde in der Kabine, Martin Stoll kam ins Spiel. Als die letzten 45 Minuten der Saison angepfiffen waren dauerte es zunächst, ehe beide Mannschaften wieder Fahrt aufnahmen. Slawo Freier trieb die Kugel in der 58. durch die Karlsruher Hälfte, setzte Bulut auf links außen in Szene, der auf den zweiten Pfosten flankte wo Lukas Klostermann frei zum Kopfball kam, allerdings zu hoch zielte. Vier Minuten später war es dann so weit. Henrik Gulden brachte einen Eckball scharf in den Strafraum, wo Adnan Zahirovic am höchsten stieg und zur umjubelten Bochumer Führung einnetzte (62.). Kurz darauf war Zahirovic wieder an einer Chance beteiligt, diesmal aber auf der anderen Seite. Einen misslungen Querpass bekam Park vor die Füße, Zahirovic bügelte seinen Fehler aber gleich wieder aus und klärte zur Ecke (70.).

Stehende Ovationen für Paul Freier

Gänsehautmoment dann in der 74. Minute. Slawo Freier wurde in seinem letzten Spiel für den VfL ausgewechselt und alle Bochumer unter den 14.282 Zuschauer erhoben sich von ihren Plätzen. Lukas Sinkiewicz kam für ihn ins Spiel. Das es beim 1:0 für den VfL blieb, hatten sie Reinhold Yabo zu verdanken. Einen Kopfball von Hennings drückte Yabo noch über die Torlinie, stand dabei aber im Abseits. Auch ohne Yabos Einsatz wäre die Kugel wohl ins Tor gegangen (84.). In der Folge vergab Aydin in der 89. Minute den ersten, Kreyer in der Nachspielzeit den zweiten Matchball, um die Partie zu entscheiden. Am versöhnlichen Saisonabschluss änderte das nichts mehr, auch wenn die Konkurrenz diesmal nicht mit half und es beim 15. Tabellenplatz bleibt.

Quelle: VfL Bochum
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.