120 Kinder der Maischützenschule testeten den Tennissport beim TC Harpen

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Über 120 Kinder der Maischützenschule besuchten unlängst den TC Blau-Weiß Harpen. Dieser hatte bereits zum zweiten Mal zum Tennisevent „Grundschule meets TC Harpen“ eingeladen.

Im Mittelpunkt stand ein Kleinfeldturnier, bei dem die Kinder der vier Klassenstufen den Sieger ausspielten. Weiterhin bot man verschiedene Stationen an, bei denen sich die Kinder in Sprint, Koordination und Geschicklichkeit messen konnten. Eifrig wollten die Kinder ihre Laufkarten mit den Stempeln an den verschiedenen Stationen füllen, um am Ende mit einem Eis belohnt zu werden.
„An den Gesichtern der Kinder kann man immer feststellen, dass auch der Tennissport begeistert“, so Hauptorganisator Maik Bartkowiak. Problem bei vielen Vereinen sei, die Kinder auch fest zu binden. „Meist steht der Fußball im Vordergrund oder die Kinder finden keine Zeit mehr für ihre Hobbys, da die Schule immer weniger Platz für Freizeitaktivitäten gibt“, kritisierte Bartkowiak.
Dabei bietet der TC Harpen gute Einstiegsmöglichkeiten, Tennis schnell zu erlernen. In Zusammenarbeit mit der Tennisakademie Drakulic hat man bereits viele Konzepte umsetzten können. Der erfahrene Tennistrainer Milos Drakulic erklärt, dass zum Erlenen des Sports auch Ehrgeiz und Motivation gehören. Alle anderen wichtigen Fähigkeiten könne jeder erwerben. Drakulic versteht sein Handwerk. Der ehemalige Weltranglistenspieler trainierte bereits in der Tennisakademie von Nick Bollettieri.


Spaßfaktor war groß


Der mit über 300 Mitgliedern, davon ca. 80 unter 20 Jahren, größte Verein im Bochumer Norden macht wie viele andere Vereine eine schwierige Zeit durch. „Viele Vereine versuchen sich über sehr gute Jugendarbeit und viele Angebote über Wasser zu halten“, erklärt Bartkowiak. Ohne große Mühe sei nichts zu erreichen, denn es würden Vorbilder wie zu Beckers und Grafs Zeiten fehlen. „Damals wollte fast jeder Tennis erlernen und die Mitgliedszahlen stiegen sehr stark. Aktuell kämpft man, teils gemeinsam, die schweren Zeiten zu überstehen“, stellt Bartkowiak fest. Doch alle Kinder waren begeistert. Dies ließen sie wissen, als sie am Ende des Events lautstark mit Ja auf die Frage nach dem Spaßfaktor antworteten. 120 Kinder, viele Helfer und Lehrer verabschiedeten sich anschließend wehmütig vom Event. Foto: Olaf Bartkowiak
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