75 Jahre VfL: Verein beleuchtet Fusion: Stadtarchiv, Schauspielhaus, Stolperstein

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Einer der letzten gemeinsamen Auftritte in Diensten des VfL Bochum: Ex-Trainer Karsten Neitzel (l.) und Ex-Sport-Vorstand Jens Todt im Stadtarchiv an der Wittener Straße 47, wo am Sonntag, 14. April, ab 11 Uhr eine Matinée zum 75-jährigen Jubiläum der Fusion von drei Vereinen zum VfL stattfinden wird. (Foto: Molatta)
Bochum - Zwar trägt der VfL mit Blick auf seinen ältesten Vorgängerclubs die Jahreszahl 1848 im Namen, der eigentliche Geburtstag des Fusionsvereins ist jedoch der 14. April 1938, also am kommenden Sonntag vor 75 Jahren. In Kooperation mit dem Historischen Institut der Ruhr-Universität lässt der VfL die aus drei Vereinen vollzogene Fusion auch mit Blick auf die damalige Nazizeit geschichtlich untersuchen.

Erste Erkenntnisse werden die Geschichtsforscher Marcus Böick, Marcel Schmeer und Christopher Kirchberg bereits zum 75. Geburtstag des VfL ab 11 Uhr im Stadtarchiv in einer zweistündigen Matinee vortragen, zu der auch die Stadt Bochum und das Bochumer Bündnis gegen Rechts eingeladen haben.

Auch der „Liveticker VfL“ am 21. April ab 19.30 Uhr im Theater Unten des Schauspielhauses steht im Zeichen des Vereinsjubiläums. Zudem wird der VfL eine Patenschaft für einen „Stolperstein“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig übernehmen. Die Recherche übernimmt eine Gruppe der Erich Kästner-Schule übernehmen, die mit dem VfL im Zuge des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zusammenarbeitet. Im Oktober werden die Stolpersteine verlegt.
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