IBF BOCHUM e.V.: Am Freitag, 26.04.13 ist Padre Nikolai zu Gast im Haus der Begegnung

Wann? 26.04.2013 17:00 Uhr bis 26.04.2013 20:00 Uhr

Wo? Haus der Begegnung, Alsenstraße 19, 44789 Bochum DE
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Bochum: Haus der Begegnung | Padre Norbert Nikolai ist seit 1983 Mitglied der Initiative Behinderter und Ihrer Freunde Bochum e.V. Im Rahnen seiner Deutschlandvisite, mit vielen Messen und Vorträgen, besucht er am Freitag, dem 26.04.2013 auch den IBF - Clubabend. Ab 17 Uhr wird er im Haus der Begegnung, in der Alsenstrasse 19a, im Saal, über seine Seelsorgertätigkeit im Gefängnis in Lima / Peru sprechen. Nicht nur die Mitglieder der IBF Bochum e. V. sind herzlich eingeladen, sondern auch alle interessierten Mitmenschen. Es wird kein Eintritt erhoben.

Hier der Werdegang von Padre Nikolai:

Norbert Nikolai begann eine Ausbildung als Koch im Bochumer Restaurant „Borgböhmer“. Nach der abgeschlossenen Ausbildung fühlte er seine Berufung zur theologischen Ausbildung und begann ein Studium an der Ruhr-Uni Bochum. Im Jahre 1990 unterstützte er als Student für ein Jahr Bischof José Dammert in Cajamarca / Peru.

Ab 1995 arbeitete er als Diözesanpriester im Bistum Essen. Nach der Kaplanszeit von 4 Jahren in Lüdenscheid, wirkte er ab 1999 als Dorfpfarrer – getreu seinem Weihespruch: „Du führst mich hinaus ins Weite…“ (Psalm 18) – in den südlichen Anden im Dorf Pauza. Zusammen mit einer deutschen Gemeindereferentin, zwei Schwesterngemeinschaften, Religionslehrern und Katechetinnen betreute er 5 Jahre lang 60 Dörfer und Kapellen. Von 2004 bis 2009 arbeitete er in einer Gemeinde in Essen - Katernberg.

Seit März 2010 wirkt er als Gefängnispfarrer im Männergefängnis „San Juan de Lurigancho“ in Lima (Peru) unter 8.700 Gefangenen, die sich den Raum von 21 Wohnbaracken unter menschenunwürdigen Verhältnissen teilen. Zusammen mit einem ganzen Team von Haupt- und Ehrenamtlichen erlebt Pater Nikolai dort eine in sich organisierte Welt. Ein Strafvollzug, der mit europäischen Verhältnissen nichts gemein hat. Durch Armut, Drogen, Aids, TBC und ein korruptes Rechtssystem gezeichnete Straftäter überleben durch ein hohes Maß an Selbstorganisation. Der Pater nimmt am Leben der Gefangenen teil und möchte uns – überwältigt von deren einzigartigem Glaubenszeugnis – mitnehmen in diese unvorstellbaren Verhältnisse . . .

Sein Credo:
Priesterliche Existenz an der Seite der Armen, immer ansprechbar für die Probleme der Menschen.

Mehr Infos über sein Leben und seine Berufung auf der Homepage
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