Quartier55+ - Mit Rockstorys und Ulli Engelbrecht zurück in die 70er Jahre

Wann? 13.03.2015 17:30 Uhr bis 13.03.2015 20:00 Uhr

Wo? Seniorenbüro-BO-Nord, Gerther Str. 20, 44805 Bochum DE
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Ulli Engelbrecht (Foto: Foto Beushausen)
Bochum: Seniorenbüro-BO-Nord | Erinnern Sie sich noch an die 70er Jahre? Im Raum Gerthe / Hiltrop gab es drei Kinos: Kammer, DeLi und ein ganz kleines im Hinterzimmer einer Kneipe an der Hiltroper Straße, direkt vor der jetzigen Autobahnbrücke A43. Im kleinen Gerthe gab es Anfang der 70er vier Discotheken: Belvedere, Penny Lane, Club Carrée (Heuwagen) und Kupferkanne. Getanzt wurde auch noch im „Weißen Haus“ und im „Vatikan“. Kinos und Discotheken waren stets gut besucht und erst die 80er brachten das aus. Wie war es damals in den übrigen Stadtteilen vom jetzigen Bochum Nord: Harpen, Kornharpen, Bergen und Hiltrop?

Wir wollen diese Zeit für einige Stunden wieder aufleben lassen und laden ein zu Rockstorys & Gedichten mit Ulli Engelbrecht

Freitag, 13. März 2015, Einlaß 17:30, Beginn 18:00

Eintritt für alle aus BO-Nord ab 55+ frei

Wo? Im Seniorenbüro Nord, Gerther Str. 20, 44805 Bochum


Weitere Infos bei Martina Houben 0234-912 888 42 oder senioren@psh-bochum.de

Und so stellt Ulli Engelbrecht sein Programm vor:

Mehr als nur ein dummes rundes Ding

Liebesnöte, Aufbruchstimmung, Hörexzesse, traumatische Erlebnisse – all dies steht im Zentrum der popliterarischen Lesung von Ulli Engelbrecht unter dem Motto „Mehr als nur ein dummes rundes Ding“. Und vor dem geistigen Auge des Publikums rotieren dazu still und unaufhörlich diese schwarzen runden Dinger, die Rock-, Pop- oder Schlager-Schallplatten. Sie transportierten jene Musik, die die Gefühlswelt der jungen Menschen in den 1970er- und 1980er-Jahren kräftig aufmischten.

Engelbrecht nimmt die Zuhörer ans Händchen und plötzlich sind sie gemeinsam mittendrin in der sturmfreien Bude, in der der Autor zum endlosen Hören einer T.Rex-Platte gezwungen wurde. In einer anderen Story erzählt er vom Musikmachen mit Gottes Segen oder darüber, wie es möglich war, dass Emerson, Lake & Palmer das Interesse an den Schulmädchen-Reports befeuerten. Er berichtet zudem über eine dämonische Disco-Nacht, schildert die Folgen, die eine störrische Gasetagenheizung verursacht, lässt eine Single aus ihrem Leben plaudern oder sinniert über die Frage, ob man sich gegen eine etwaige Nonstop-Berieselung im Jenseits wappnen kann.

Ulli Engelbrecht, Jahrgang 1957, lebt als multifunktionaler Öffentlichkeitsarbeiter, Autor, Vorleser und bekennender Nostalgie-Experte in Bochum. Der erste beeindruckende Popsong seines Lebens war „Penny Lane“ von den Beatles. „Sie regte meine Phantasie beim Lego-Spiel an und förderte früh und nachhaltig mein Interesse an jeglicher Tonkunst von Klassik bis Hardrock, Beatmusik bis Pop, Schlager bis Jazzrock“, sagt er und fügt hinzu: „Wenn einem so viel Musik im Leben kredenzt wird, muss man einfach darüber schreiben, was sie in den langen Jahren gefühlsmäßig in einem auslöste.“
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5 Kommentare
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 04.03.2015 | 00:45  
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Dagmar Krauße aus Bochum | 04.03.2015 | 04:20  
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 04.03.2015 | 10:14  
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Ulli Engelbrecht aus Bochum | 08.03.2015 | 22:43  
1.366
Dagmar Krauße aus Bochum | 09.03.2015 | 04:05  
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