Agentin Schlaumeise besucht Oberbürgermeister Bernd Tischler

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Die Schüler freuen sich, dass der Oberbürgermeister jede ihrer Fragen beantwortete. (Foto: Thomas Eickholt)

Was die Tropenmücke in Europa macht oder warum einst fruchtbare Felder verdorren, dass haben Jungen und Mädchen der Grundschule Rheinbaben und der Janusz-Korczak-Gesamtschule schon in Erfahrung gebracht. Jetzt waren die Schüler zu Gast im Ratssaal.


„Ich freue mich sehr, euch zum Projekt ‚Agentin Schlaumeise – auf der Spur des Wissens“ zu begrüßen“, sagt der Oberbürgermeister und führt aus: „Bei dem Projekt des Stadtspiegels geht es um das Thema Energie. Zu diesem Thema seid ihr im Rathaus schon ganz richtig, denn Bottrop ist zum Thema Energie sehr aktiv. Habt ihr gewusst, dass Bottrop Innovation City ist? Übersetzt heißt dass, das Bottrop Zukunftsstadt ist.“
Die Schlaumeisen-Kinder und Jugendlichen hängen an den Lippen des Oberbürgermeisters. Das wussten sie noch nicht. Er zeigt auf ein Bild im Ratssaal und erklärt: „Das sind Bergleute, die vor 100, 150 Jahren gelebt haben. War eine verdammt harte Zeit damals. In vier Jahren, 2018, schließt die letzte Zeche in Bottrop. 5.000 Leute arbeiten da heute – aber wie geht es dann weiter? Es ist eine gute Idee, wenn sich Bottrop um Energie kümmert.“
Dass Innovation City nicht allein neue Jobmöglichkeiten bietet, wird den Kindern schnell klar und auch, dass es um mehr geht: „Energie- und Klimaschutz ist ein weltweites Thema. Unsere Erde macht zurzeit eine Klimaänderung durch, den sogenannten Klimawandel. Denkt nur an den Sturm Ela und wie es danach in Welheim ausgesehen hat - wir hatten großes Glück, dass niemand verletzt wurde.“
Schnell begriffen die Kinder, dass die sogenannten Treibhausgase die Ursache für den Klimawandel sind und dass es mit Innovation City gelingen soll, diese Werte vor Ort um die Hälfte zu reduzieren. „Auch ihr Kinder und Jugendlichen könnt schon etwas tun“, sagte Tischler den Kindern und bat sie, sich nicht so oft mit dem Auto fahren zu lassen, das Licht auszuschalten oder bei Stand-by-Geräten den Stecker zu ziehen. „Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Klima zu schützen, indem man Strom spart, in der Schule und auch zuhause.“
Die anschließenden Fragen der Kinder beantwortete Tischler gerne: Wie man die Welt vor Abgasen schützt, wie Wind- und Solarenergie funktioniert, wann die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet werden erklärte er genauso wie weitere Einzelheiten zu Innovation City.
„Helft ein bisschen mit - wenn wir das alle zusammen tun, kriegen wir das hin“, versprach der Oberbürgermeister und wurde mit einem Riesenapplaus verabschiedet. „Dass wir mitmachen durften, also Fragen stellen, hat mir am besten gefallen“, sagt die neunjährige Merle. „Für mich war es neu, dass 2018 Schluss mit dem Bergbau ist, und über Innovation City habe ich auch viel gelernt“, freut sich die 13jährige Aylin.
Mit dem neuen Wissen ist aber noch lange nicht Schluss. Demnächst werden die Schüler zum Bespiel das Zukunftshaus am Ostring unter die Lupe nehmen.
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