Bücherkompass Rezension Schwesterherz

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Der Autor Felix Francis tritt mit seinen Büchern in die recht großen Fußstapfen seines bekannten Vaters Dick Francis, der als Ex-Jockey schon viele Kriminalromane (Bestseller) im Bereich des Pferdesports geschrieben hat. Bei Vieren davon agierte Felix Francis auch als Co-Autor.

Zum Buchinhalt: Mark Shillingford ist Pferdesport-Kommentator und sehr verzweifelt,als er vom Tod seiner Zwillingsschwester Clare erfährt. Diese war auch dem Pferdesport sehr verbunden,sie war eine erfolgreiche Jockette. Nach einem gemeinsamen Abendessen kommt es zu Differenzen zwischen Clare und Mark,da er sie beschuldigt,ein Rennen absichtlich verloren zu haben. Am selben Abend stürzt sich Clare angeblich vom Balkon eines Londoner Hotels,obwohl sie eigentlich direkt nach Hause fahren wollte. Mark kommt das alles nicht geheuer vor und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Der Roman bleibt spannend bis zum Schluss,es kommen immer wieder neue Wendungen und Überraschungen. Der Leser bekommt einen kleinen Einblick in die Welt des Pferdesports und in die Arbeit eines Kommentators.

Aber mir persönlich waren die Protagonisten zu farblos,sie hatten zu wenig Eigenarten,haben mich nicht in ihren Bann gezogen,wie das ganze Buch nicht.

Auch die Rolle der Polizei und der Kommissare war nichtssagend bis ausdruckslos.Der Spannungsbogen wurde bis zum Schluss gehalten,die Lösung erscheint schlüssig.
Andererseits war der Roman an einigen Stellen sehr langatmig,für mich zuviel Hintergrundinformationen und zu wenig Beschreibungen der agierenden Charaktere.
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