Das 28. Festival Orgel Plus ist gestartet

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„In zwei Jahren feiern wir das 30-jährige Jubiläum. Keiner hat zu Beginn damit gerechnet, dass die Resonanz so groß ist“, sagt Kulturamtsleiter Dieter Wollek.

Wenn am 3. Januar um 10 Uhr mit dem Eröffnungsgottesdienst in der Liebfrauenkirche der Startschuss für das 28. Festival „Orgel Plus“ fällt, können sich die Besucher darauf verlassen, wieder ungewöhnliche Kombinationen präsentiert zu bekommen. Dafür zeichnet der Festivalleiter Dr. Gerd-Heinz Stevens verantwortlich. „Es gelingt ihm immer wieder, Neues zu kreieren“, lobt Dieter Wollek. In diesem Jahr stehen die Nachbarländer Holland und Belgien im Mittelpunkt.

Diesem auch nach so vielen Jahren ungebrochenen Einfallsreichtum ist es zu verdanken, dass es diesmal unter anderem Konzerte mit Titeln wie „Orgel plus Posaune“, „Orgel plus Hip Hop“, „Orgel plus Streichquartett“ oder „Orgel plus vier Gitarren“ gibt. Dass Stevens keine Berührungsängste mit anderen Kulturzweigen kennt, belegen zum Beispiel auch das Orgelkonzert zum 100. Geburtstag von Siegfried Reda, das mit einer Ausstellung zu seinem Leben und Werk kombiniert ist.
Zu einem echten Renner ist das Seniorenkonzert geworden, das Orgelmusik mit Kaffee und Kuchen verbindet. „Im ersten Jahr haben wir keinen Kartenvorverkauf gehabt“, erinnert sich Dr. Gerd-Heinz Stevens, „und dann habe ich alle Bäcker in Bottrop leer kaufen müssen, weil so viele Besucher gekommen sind.“

Und noch zwei Dauerbrenner haben sich etabliert: Die Orgel-Exkursion und der Abschlusstag, der immer etwas Besonderes birgt. In diesem Jahr führt die Exkursion nach Amsterdam – sie ist wie immer schon lange ausgebucht. „Angefangen haben wir mit einem Bus, jetzt sind es schon vier“, erzählt Dieter Wollek. „Mehr geht nicht.“
Am letzten Festival-Tag ist der Roden Boys Chor aus den Niederlanden im Abschlussgottesdienst in der St. Cyriakus Kirche zu Gast. Die 35 Sänger haben Christmas Carols im Gepäck und sind mit ihren Gewändern nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide. „Da dieser Chor schon mal hier ist gibt es am Ende des Gottesdienstes drei Zugaben“, verspricht Dr. Gerd-Heinz Stevens.

Das Abschlusskonzert mit dem Städtischen Musikverein, in dem das gesamte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zu hören ist, teilt sich in drei Abschnitte. Nach den Kantaten 1-3 gibt es im Saal von Liebfrauen ein Konzert-Buffet. Wenn alle geschmaust haben, folgen die Kantaten 4-6.

Bereits jetzt sind über 1.000 Karten verkauft, doch für alle Konzerte gibt es noch Tickets. „Die Gäste kommen aus dem ganzen Ruhrgebiet“, ist Dieter Wollek stolz. „Orgel Plus kommt aus Bottrop und wird inzwischen europaweit kopiert.“

Karten und weitere Informationen gibt es an der Theaterkasse im Kulturzentrum, Blumenstr. 12-14, Tel. 703308.
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