Hochschule Ruhr West verabschiedet Gründungspräsidenten Prof. Dr. Eberhard Menzel

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Wie man aus ein paar Holzlatten, ganz ohne weitere Hilfsmittel, eine Brücke baut, zeigten diese Herren. Prof. Dr. Eberhard Menzel überprüfte gerne die Standhaftigkeit. (Foto: Thomas Eickholt)
 
Svenja Schulze (r.), Ministerin für Innovation, Wisssenschaft und Forschung NRW, nimmt Prof. Dr. Gudrun Stockmanns den Diensteid ab. (Foto: Thomas Eickholt)
Bottrop: Innenstadt | Zwei Dudelsack-Spieler präsentieren „Glück auf, der Steiger kommt“ - wer Gründungspräsident Prof. Dr. Eberhard Menzel kennt, weiß, dass er großer Schottland-Fan ist. Er wird feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Prof. Dr. Gudrun Stockmanns ist seine Nachfolgerin.

„Wiskey wäre stilechter gewesen“, grinst Menzel, als er ans Rednerpult tritt und sein Wasserglas betrachtet. Einen Schluck nimmt er trotzdem. Sein Rückblick auf die Entstehungsgeschichte der Hochschule kann an nur einem Ort beginnen: In Schottland. „Die haben 20 Jahre gebraucht, bis ihre Uni in trockenen Tüchern war –wir waren in der gleichen Situation, aber bei uns war das ein Zuckerschlecken – denn wir sind auf einer Welle der Zustimmung geschwommen.“
Wie die Geschichte von der Hochschule Ruhr West mit ihren Standorten in Bottrop und Mülheim aus einem vergitterten Kellerraum ihren Ursprung genommen hatte, erzählte er gerne. Sein Ziel sind 4500 Studierende. Für siebzehn Bachelor- und fünf Masterstudiengänge kann man sich in Bottrop und Mülheim einschreiben. „Die Eröffnung des neuen Campus in Mülheim im Frühjahr nächsten Jahres werde ich leider nur als Alumnus erleben“, sagt Prof. Dr. Menzel mit einem schmunzelnden Bedauern und ergänzt voller Stolz: „Es wird der modernste in ganz Deutschland werden - die Hochschule Ruhr West ist von unglaublicher Pionierstimmung geprägt.“
Das kann Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW, nur bestätigen: „Die Hochschule Ruhr West hat sofort erkannt, dass man sich früh um den Nachwuchs kümmern muss - mit den Angeboten mint4u oder campus4u wird gezeigt, wie das geht. Nachwuchsförderung und Begeisterung für MINT-Fächer - solche Aktivitäten sind enorm wichtig, die Zahl der Absolventinnen hat sich um 50 Prozent erhöht.“
Auch Oberbürgermeister Tischler kann sich der Begeisterung für die Hochschule und ihren scheidenden Präsidenten nur anschließen: „Dass wir Hochschule sind, war für uns wie ein Sechser im Lotto. Die HRW ist für Bottrop ein absoluter Glücksfall - und auch eine wunderbare Ergänzung zu Innovation City, hier können wir uns die Bälle wunderbar zuspielen.“
Prof. Dr. Menzels Nachfolgerin ist Prof. Dr. Gudrun Stockmanns: „Herr Menzel hat seit Januar meine ersten Schritte hier begleitet. Ich war überall dabei. Die Hochschule wurde mir auf einem Silbertablett serviert.“ Die 49-jährige war als Professorin für Praktische Informatik an der Hochschule Niederrhein tätig. In ihrer Forschungstätigkeit beschäftigte sie sich mit der Frage, inwieweit neue Technologien den Lebensalltag älterer und hilfsbedürftiger Menschen vereinfachen können. „Bei diesem Forschungsprojekt ‚mobil im Leben‘ habe ich gesehen, wie wichtig Absprachen sind und dass man Ziele so setzen muss, das jeder im Team diese als seine eigenen Ziele anerkennt.“ Ihr Ziel ist eines, das Prof. Dr. Eberhard Menzel bestimmt unterschreiben würde: „Ich möchte die HRW als modernste Hochschule in der Region für die Region etablieren - Lernen, Forschen und Anwenden sollen ein perfektes Miteinander bilden. Auf die Eröffnung des Campus Mülheim im Frühjahr 2016 mit Herrn Menzel freue ich mich schon.“
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