Kammerensemble Euphonia lässt die Allgäuer Berge erklingen

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Das Kammerensemble Euphonia am Fellhorn/Allgäu (Foto: Thomas Riedel)
Oberstdorf: Fellhorn | Das Kammerensemble Euphonia ist von seiner Benefiz-Konzertreise nach Oberstdorf im Allgäu Anfang August zurückgekehrt.

Die Sängerinnen und Sänger erfreuten hierbei Kurgäste und Einheimische in einer Matinee im Oberstdorfhaus. Bei einem bunten Melodienreigen von der „Musica Sacra“ bis zu Opernarien konnten die Zuhörer den Dauerregen vergessen. Bei Sonnenschein wäre der Chor öffentlich im Kurpark aufgetreten, so durfte die Chorleiterin Elisabeth Otzisk ihn im nahegelegenen Oberstdorfhaus auf dem wunderbaren Flügel begleiten.

Die Spenden der Matinee sowie sämtlicher folgender Auftritte wurden an das gemeinnützige Projekt „Waisenhaus in Niteroi“, welches von Kurseelsorger a.D. Herrn Franz Neumair seit Jahrzehnten in Brasilien unterstützt wird, weitergegeben.

Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius fanden sich am folgenden Abend zunächst nur einige Interessierte im Saal der Katholischen Pfarrgemeinde Oberstdorf ein. Da das Kammerensemble Euphonia aber bekannt für spontane Aktionen ist, verlegte es das Konzert kurzerhand in Abstimmung mit dem Kurseelsorger in den Pfarrgarten. Schnell wurden Stühle unter schattigen Bäumen aufgestellt und das Klavier in den Eingang des Gemeindesaals gerollt. So konnte das Konzert beginnen und siehe da, die Bottroper Stimmen lockten immer mehr Zuhörer zum Verweilen an. Bei der anschließenden Spendensammlung kam eine stattliche Summe zusammen und allen Beteiligten machte das Singen in der frischen Abendluft ganz besonderen Spaß.

Ein ganz besonderes Erlebnis war die Bergmesse auf dem Fellhorn in ca. 2.000 m Höhe (siehe Foto). Bei gefühlten 40 Grad Celsius hatte der Chor einen Platz an der Sonne. Drei Priester feierten die Messe mit einer großen Gemeinde. Ein herrlicher klarer Blick über die Bergspitzen ließ die Hitze ertragen und im Anschluss an den Gottesdienst erfreuten die Sängerinnen und Sänger die Gäste noch mit Liedern aus ihrem Repertoire.

Zwischen den Auftritten waren die Tage ausgefüllt mit Wandern, Besichtigungen und Besuchen verschiedener Städte im Allgäu. Natürlich machte man auch Bekanntschaft mit der bayerischen Küche, so manche Hax´n oder Weißwurst oder auch die leckeren Kässpatzen wurden verspeist.

Nach einem letzten singfreien Tag in der schönen Natur des Allgäus ging es nach einer Woche wieder zurück nach Bottrop. Es hat dem Chor viel Freude gemacht, gemeinsam zu reisen, zu musizieren und Gutes zu tun. Eins ist sicher: es war bestimmt nicht die letzte Reise mit Gesang.


Renate Klingen und Corina Krone
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