Bottroper Musikszene: „Heroes For One Day“

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"Heroes For One Day" will mal auf den ganz großen Festivals spielen. (Foto: privat)

“Wir wollen mal auf den ganz großen Festivals spielen – und wenn das auch nur für einen Tag ist!“ Das ist die Motivation hinter dem Namen der vierköpfigen Pop-Punk-Formation „Heroes For One Day“.

Seit fast zehn Jahren machen Christoph Kunze (Gesang, Gitarre), Jakob Meyer (Gitarre, Gesang) und Alexander Heer (Drums) bereits gemeinsam Musik.Letztes Jahr holte sich das Männer-Trio noch Felix Kopmann (Bass) mit ins Boot, um die Band zu vervollständigen.

Wie viele andere Bands fingen auch die vier mit Cover-Songs an und spielten Stücke von Blink182, den Ärzten und Green Day nach, um als Band erst einmal zusammenzuwachsen. Doch schon bald wollten sie ihre eigenen Lieder texten und komponieren: „Uns wurde schnell klar, dass man solche Bands nicht nur covern, sondern sich viel mehr von ihnen inspirieren lassen sollte“, erklärt Frontmann Christoph. Was mittlerweile als Stil dabei herausgekommen ist, beschreiben die Jungs als „Party-Punk meets a little Pop“. Das Ergebnis lässt sich sehen: Obwohl die vier nur einmal in der Woche proben, haben sie schon zahlreiche Lieder geschrieben und Konzerte gespielt. Besondere Highlights? Mit musikalischen Pop-Punk-Größen wie 5Bugs und Itchy Poopzkid haben sie schon eine Bühne geteilt.

Auch wenn die Heroes mittlerweile keine unbekannten Gesichter mehr in der Szene sind, gehört für sie ein bisschen Lampenfieber zu jedem Auftritt dazu: „Klar ist man aufgeregt, aber auf positive Art und Weise“, findet Drummer Alex, denn schließlich motiviere das die Jungs dazu „noch mal mehr zu geben auf der Bühne". Im März erschien ihre erste CD „Shot From The Hip“ mit 13 Tracks, welche bei einer Release-Party im April vor Live-Publikum vorgestellt werden sollte. Als nächstes steht der Auftritt beim Stadtfest an. Und wenn es so weiterläuft für die Jungs, steht dem großen Traum von einem Festival-Auftritt oder einer kleinen Tour bald bestimmt nichts mehr im Wege...

(Text: Ann-Katrin Dölken)


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